Ein Wertpapier, das ein Staat ausgibt, um sich Geld auf dem Kapitalmarkt zu leihen. Käufer einer Staatsanleihe gewähren dem Staat einen Kredit und erhalten dafür Zinsen.
beispiel
Deutschland hat neue Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren ausgegeben.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist aus „Staat“, dem Fugen-s und „Anleihe“ zusammengesetzt. Eine „Anleihe“ ist ein Kredit, den man jemandem gibt. Eine Staatsanleihe ist also wörtlich ein Kredit, den man dem Staat gibt.
BEISPIEL
Viele Anleger halten Staatsanleihen für eine sichere Geldanlage.
Typische Verbindungen
Staaten können Staatsanleihen „ausgeben“ oder „begeben“. Anleger können Staatsanleihen „kaufen“, „zeichnen“ oder „in sie investieren“.
BEISPIEL
Die Europäische Zentralbank kauft Staatsanleihen, um die Wirtschaft zu stützen.
Register
„Staatsanleihe“ ist ein Fachbegriff aus der Finanz- und Wirtschaftswelt. Man verwendet ihn hauptsächlich in Nachrichten, Fachartikeln oder Diskussionen über Geldanlage und Staatsschulden.
BEISPIEL
Der Finanzminister erklärte die Details der neuen Staatsanleihe.
Vergleichen mit
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Staatsanleihe vs Aktie
„die Aktie“ und „die Staatsanleihe“ sind beide Wertpapiere und können als Geldanlage gekauft werden. Der wichtige Unterschied ist, wem man Geld gibt und welche Rolle man hat. Mit einer Aktie besitzt man einen kleinen Anteil an einem Unternehmen und kann am Gewinn beteiligt sein. Mit einer Staatsanleihe leiht man einem Staat Geld und bekommt dafür normalerweise Zinsen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide im Finanzbereich vorkommen. Merke: Aktie heißt Anteil an einer Firma, Staatsanleihe heißt Kredit an einen Staat.
Staatsanleihe
Eine Staatsanleihe bringt meist Zinsen, weil der Staat sich damit Geld leiht.
Aktie
Anna kauft eine Aktie einer großen Firma, weil sie an das Unternehmen glaubt.