Eine Fachperson, die sich beruflich mit der räumlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung von Städten und Gemeinden befasst. Stadtplaner entwerfen Konzepte für die Nutzung von Flächen, die Gestaltung von Stadtteilen und die Infrastruktur.
beispiel
Ein guter Stadtplaner muss die Bedürfnisse der Bewohner mit ökologischen und ökonomischen Zielen in Einklang bringen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist klar aufgebaut: Es besteht aus „Stadt“ und „Planer“. Es beschreibt also eine Person, die beruflich Pläne für eine Stadt macht.
BEISPIEL
Die Stadt hat einen neuen Stadtplaner eingestellt, um das Verkehrsproblem zu lösen.
Wortfamilie
Das Wort leitet sich vom Verb „planen“ ab. Die Endung „-er“ bezeichnet hier, wie bei vielen anderen Wörtern, eine Person, die eine bestimmte Tätigkeit ausübt (z.B. lehren -> Lehrer).
BEISPIEL
Als Stadtplaner muss man langfristig denken und planen.
Typische Verbindungen
Ein Stadtplaner „entwirft“ Konzepte, „gestaltet“ neue Viertel oder „entwickelt“ Lösungen für städtische Probleme. Städte „beauftragen“ oft externe Stadtplaner für große Projekte.
BEISPIEL
Ein Team von Stadtplanern gestaltet das alte Industriegebiet zu einem Wohnviertel um.
Vergleichen mit
confusable
Stadtplaner vs Architekt
„der Architekt“ und „der Stadtplaner“ arbeiten beide mit Planung und gebauter Umgebung. Der Architekt plant einzelne Gebäude, zum Beispiel ein Haus, eine Schule oder ein Bürogebäude. Der Stadtplaner denkt größer: Er plant Stadtteile, Flächen, Straßen, Infrastruktur und die Entwicklung einer Stadt oder Gemeinde. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Berufe mit Plänen, Bau und Raum zu tun haben. Wenn es um ein bestimmtes Gebäude geht, passt „Architekt“. Wenn es um die Gestaltung einer Stadt oder eines Viertels geht, passt „Stadtplaner“.
Stadtplaner
Der Stadtplaner erklärt, wo der neue Radweg durch das Viertel führen soll.
Architekt
Der Architekt hat für das neue Rathaus große Fenster geplant.