Eine mehrjährige, krautige Pflanze, deren oberirdische Teile im Winter absterben, die aber im Frühling aus dem Wurzelstock neu austreibt. Im Gegensatz zu Sträuchern verholzt sie nicht.
beispiel
Für ein pflegeleichtes Beet eignen sich winterharte Stauden wie Lavendel oder Salbei.
Tipps
Einfach erklärt
Eine Staude ist eine Gartenpflanze, die eine besondere Eigenschaft hat: Ihre Blätter und Stängel sterben im Herbst ab, aber ihre Wurzel überlebt den Winter im Boden. Im nächsten Frühling wächst die Pflanze aus derselben Wurzel wieder neu.
BEISPIEL
Ich habe mein Blumenbeet nur mit Stauden bepflanzt, damit es jedes Jahr wieder blüht.
Typische Verbindungen
Im Zusammenhang mit Stauden hört man oft das Adjektiv „winterhart“, was bedeutet, dass sie den Winter überleben. Typische Tätigkeiten sind „Stauden pflanzen“, „Stauden pflegen“ und „Stauden zurückschneiden“.
BEISPIEL
Im Herbst sollte man die meisten Stauden zurückschneiden.
Kontext: Garten
Das Wort „Staude“ ist ein typischer Begriff aus dem Bereich Gartenarbeit und Botanik. Man findet es häufig in Gartencentern, auf Pflanzenschildern und in Gartenmagazinen.
BEISPIEL
Im Gartencenter gibt es eine große Abteilung nur für Stauden.
Vergleichen mit
confusable
Staude vs Blume
„die Blume“ und „die Staude“ haben beide mit Pflanzen zu tun, aber sie bezeichnen nicht dasselbe. „Blume“ meint im Alltag oft eine Pflanze mit schönen Blüten oder die Blüte selbst. „Staude“ ist genauer: Es ist eine mehrjährige Pflanze, die im Winter oberirdisch abstirbt und im Frühling wieder wächst. Man kann also sagen, dass manche Stauden Blumen haben, aber nicht jede Blume ist eine Staude. Die Verwechslung entsteht, weil beide Wörter im Garten vorkommen. „Blume“ passt eher im Alltag, „Staude“ eher beim Gärtnern oder wenn man die Pflanzenart genauer meint.
Staude
Im Frühling pflanzt mein Vater neue Stauden neben den Gartenweg.
Blume
Lisa bringt ihrer Freundin eine Blume mit, weil sie Geburtstag hat.