Eine öffentliche Bekanntmachung, meist in Zeitungen oder online, mit der ein Arbeitgeber eine freie Arbeitsstelle anbietet und nach Bewerbern sucht.
beispiel
Ich habe eine interessante Stellenanzeige für eine Position als Softwareentwicklerin gefunden.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich zusammen aus „Stelle“ (im Sinne von Arbeitsplatz) und „Anzeige“ (Bekanntmachung). Das „n“ ist ein Fugenelement. Es ist also eine Anzeige für eine freie Stelle.
BEISPIEL
Die Firma hat mehrere Stellenanzeigen veröffentlicht.
Typische Verbindungen
Aus Sicht des Arbeitgebers kann man eine Stellenanzeige „aufgeben“ oder „schalten“. Als Bewerber kann man eine Stellenanzeige „lesen“, „finden“ oder „beantworten“.
BEISPIEL
Unser Unternehmen wird nächste Woche eine neue Stellenanzeige schalten.
Satzbau mit „bewerben“
Wenn man sich auf eine Stellenanzeige bewirbt, verwendet man die feste Struktur „sich bewerben auf“ + Akkusativ. Die Präposition „auf“ ist hier sehr wichtig.
BEISPIEL
Ich möchte mich auf diese Stellenanzeige bewerben.
Vergleichen mit
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Stellenanzeige vs Anzeige
„die Anzeige“ und „die Stellenanzeige“ hängen eng zusammen. Eine „Stellenanzeige“ ist eine besondere Art von Anzeige: Ein Arbeitgeber sucht damit neue Mitarbeiter. „Anzeige“ ist allgemeiner und kann auch für eine Wohnung, ein Auto oder eine Veranstaltung sein. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man in Gesprächen manchmal kurz nur „Anzeige“ sagt, wenn aus dem Kontext klar ist, dass es um Arbeit geht. Wenn es genau um eine freie Arbeitsstelle geht, ist „Stellenanzeige“ klarer.
Stellenanzeige
Nach dem Frühstück liest sie eine Stellenanzeige für eine Arbeit im Hotel.
Anzeige
Greta hat die Anzeige für den gebrauchten Schreibtisch gestern online gefunden.