sterblich
Der Tatsache unterworfen, dass man sterben muss und nicht ewig lebt.
Die alten Griechen glaubten, dass die Götter unsterblich und die Menschen sterblich sind.

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Der Tatsache unterworfen, dass man sterben muss und nicht ewig lebt.
Die alten Griechen glaubten, dass die Götter unsterblich und die Menschen sterblich sind.

„Sterblich“ ist das Adjektiv zum Verb „sterben“. Die Endung „-lich“ bildet das Adjektiv. Das direkte Gegenteil wird mit der Vorsilbe „un-“ gebildet: „unsterblich“.
Alle Lebewesen auf der Erde sind sterblich.
Die Wendung „sich sterblich verlieben“ ist eine feste Redewendung. „Sterblich“ wirkt hier als Verstärkung und bedeutet „extrem stark“. Die Konstruktion lautet immer: sich in jemanden (Akkusativ) sterblich verlieben.
Sie hat sich im Urlaub sterblich in den Reiseführer verliebt.
Die Bedeutung von „sterblich“ erkennen Sie am Kontext. Steht es zusammen mit dem Verb „sich verlieben“, bedeutet es „extrem“. In allen anderen Fällen bedeutet es, dass jemand oder etwas nicht ewig lebt.
Er hat sich sterblich in seine neue Kollegin verliebt.
In der Bedeutung „nicht ewig lebend“ wird „sterblich“ oft in einem philosophischen, religiösen oder gehobenen Kontext verwendet. Eine sehr feste Wendung ist „sterbliche Überreste“ für einen Leichnam.
Nach dem Unglück wurden die sterblichen Überreste der Opfer geborgen.
„endlich“ und „sterblich“ berühren sich, wenn es um Begrenzung und Leben geht. „endlich“ bedeutet hier, dass etwas nicht unbegrenzt ist und ein Ende hat. Das kann sich auf Zeit, Raum oder allgemein auf Existenz beziehen. „sterblich“ benutzt man besonders für Lebewesen, die irgendwann sterben müssen. Die Wörter können verwirren, weil ein sterbliches Leben auch endlich ist. Aber „endlich“ ist allgemeiner, während „sterblich“ direkt mit dem Tod von Menschen, Tieren oder Wesen zu tun hat. Wichtig: „endlich“ bedeutet sehr oft auch „nach langem Warten“, aber das passt nicht zu „sterblich“.

Auch die stärksten Helden in dieser Geschichte sind sterblich.
Unsere Zeit auf der Erde ist endlich, deshalb sollten wir sie bewusst nutzen.