die Stiefmutter
Die Frau, die mit dem eigenen Vater verheiratet ist, aber nicht die leibliche Mutter ist.
Nach der Scheidung seiner Eltern wuchs er bei seinem Vater und seiner Stiefmutter auf.

Stiefmutter
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Die Frau, die mit dem eigenen Vater verheiratet ist, aber nicht die leibliche Mutter ist.
Nach der Scheidung seiner Eltern wuchs er bei seinem Vater und seiner Stiefmutter auf.

Die Vorsilbe „Stief-“ bezeichnet eine Familienbeziehung, die durch Heirat eines Elternteils entsteht, nicht durch Geburt. Dieses Muster wird für eine ganze Reihe von Verwandten verwendet, z.B. Stiefvater, Stiefbruder oder Stiefkind.
Seit der neuen Heirat ihres Vaters hat sie auch eine Stiefmutter.
In vielen klassischen Märchen wird die Stiefmutter als böse Figur dargestellt. Im heutigen Alltag ist das Wort aber ein neutraler Begriff, der einfach die Familienstruktur beschreibt.
Entgegen dem Klischee aus den Märchen ist ihre Stiefmutter ihre beste Freundin geworden.
Das Wort wird fast immer mit einem Possessivpronomen verwendet (meine, deine, seine Stiefmutter), um die Zugehörigkeit klarzumachen. Oft wird es in Sätzen benutzt, die das persönliche Verhältnis beschreiben.
Er versteht sich gut mit seiner Stiefmutter.
„die Mutter“ und „die Stiefmutter“ gehören beide zum Familienbereich und können für ein Kind eine wichtige weibliche Bezugsperson sein. „Die Mutter“ ist die Frau, die ein Kind geboren oder adoptiert hat und es erzieht. „Die Stiefmutter“ ist die Frau, die mit dem Vater verheiratet ist, aber nicht die leibliche Mutter des Kindes ist. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide im Alltag eine mütterliche Rolle haben können. Genau ist aber: „Mutter“ beschreibt die direkte Elternrolle, „Stiefmutter“ beschreibt eine Familienrolle durch die Ehe mit dem Vater.

Lenas Stiefmutter hilft ihr oft bei den Hausaufgaben.
Morgen besucht Tom seine Mutter im Krankenhaus.