Eine Versammlung von Geistlichen und oft auch Laien in christlichen Kirchen, um über Fragen des Glaubens, der Lehre oder der Kirchenorganisation zu beraten und zu beschließen.
beispiel
Die Synode der evangelischen Kirche tagt zweimal im Jahr, um über den Haushalt abzustimmen.
Tipps
Fachsprache
„Synode“ ist ein Fachbegriff aus dem Bereich der christlichen Kirchen. Man verwendet ihn nicht für allgemeine Versammlungen oder Konferenzen.
BEISPIEL
Die Themen der nächsten Synode wurden bereits bekannt gegeben.
Typische Verben
Häufige Verben, die mit „Synode“ verwendet werden, sind „tagen“ (sich versammeln), „beschließen“ und „wählen“. Man kann auch „Mitglied der Synode“ sein.
BEISPIEL
Die Synode tagt in diesem Jahr in Berlin.
Kultureller Kontext
In Deutschland ist die Synode besonders in der evangelischen Kirche eine wichtige Institution, die wie ein Kirchenparlament funktioniert.
BEISPIEL
Ein Vertreter unserer Gemeinde wurde in die Landessynode entsandt.
Vergleichen mit
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Synode vs Konzil
„das Konzil“ und „die Synode“ bezeichnen beide kirchliche Versammlungen, bei denen über Glauben, Lehre oder Organisation beraten wird. Der wichtigste Unterschied liegt in der Zusammensetzung und im Rahmen. Ein Konzil ist besonders mit hohen kirchlichen Würdenträgern, vor allem Bischöfen, verbunden und klingt oft groß und offiziell. Eine Synode kann ebenfalls kirchlich wichtig sein, umfasst aber je nach Kirche auch Geistliche und Laien. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide nach einer offiziellen Kirchenversammlung klingen. Praktisch gilt: Bei einer großen Bischofsversammlung passt eher „Konzil“, bei einer beratenden Versammlung mit breiterer Beteiligung eher „Synode“.
Synode
Bei der Synode durften auch Vertreter aus den Gemeinden ihre Meinung sagen.
Konzil
Auf dem Konzil diskutierten die Bischöfe über wichtige Fragen der kirchlichen Lehre.