das Tröpfchen
Ein sehr kleiner Tropfen einer Flüssigkeit.
Nach dem Regen hingen noch kleine Tröpfchen an den Blättern.

Tröpfchen
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Ein sehr kleiner Tropfen einer Flüssigkeit.
Nach dem Regen hingen noch kleine Tröpfchen an den Blättern.

Die Endung „-chen“ ist eine Verkleinerungsform (Diminutiv). Ein „Tröpfchen“ ist also ein kleiner „Tropfen“. Alle Nomen mit der Endung „-chen“ sind sächlich und haben den Artikel „das“.
Ein einzelnes Tröpfchen fiel vom undichten Wasserhahn.
„Tröpfchen“ wird oft mit der Art der Flüssigkeit kombiniert, zum Beispiel als „Wassertröpfchen“ oder „Regentröpfchen“. Typische Verben sind „perlen“, „hängen“ oder „sich bilden“.
Am Morgen perlten unzählige Tautröpfchen auf den Grashalmen.
Das Wort wird nicht nur für Regen oder Tau verwendet. Im medizinischen Bereich spricht man von einer „Tröpfcheninfektion“, wenn Krankheiten durch winzige Flüssigkeitspartikel in der Luft übertragen werden.
Beim Husten und Niesen verbreiten sich feine Tröpfchen in der Umgebung.
„der Tropfen“ und „das Tröpfchen“ bezeichnen beide eine sehr kleine Menge Flüssigkeit. „Tröpfchen“ ist die Verkleinerungsform von „Tropfen“ und betont, dass die Menge besonders klein ist. Es kann auch etwas weicher oder anschaulicher klingen. „Tropfen“ ist neutraler und passt in fast allen normalen Situationen. „Tröpfchen“ benutzt man eher, wenn man die geringe Größe besonders zeigen will, zum Beispiel bei feinem Wassernebel oder sehr kleinen Flüssigkeitsteilchen.

Auf den Blättern lagen am Morgen viele kleine Tröpfchen.
Am Wasserhahn hängt noch ein Tropfen, obwohl er schon zugedreht ist.