
unerbittlich
Beschreibt eine Person, die hart, streng und nicht bereit ist, ihre Meinung zu ändern oder nachzugeben.
Der Trainer war unerbittlich und verlangte von seinen Spielern absolute Disziplin.
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Beschreibt eine Person, die hart, streng und nicht bereit ist, ihre Meinung zu ändern oder nachzugeben.
Der Trainer war unerbittlich und verlangte von seinen Spielern absolute Disziplin.

Beschreibt einen Prozess oder Zustand, der sich mit großer Härte und ohne Unterlass fortsetzt.
Die unerbittliche Wüstensonne brannte auf die Landschaft herab.
Das Wort setzt sich zusammen aus „un-“ (nicht), „erbitten“ (durch Bitten erreichen) und „-lich“. „Unerbittlich“ beschreibt also etwas oder jemanden, das oder den man nicht durch Bitten erweichen oder ändern kann.
Trotz ihrer Tränen blieb der Richter unerbittlich.
Die Bedeutung hängt vom Kontext ab: Bezieht sich „unerbittlich“ auf eine Person oder deren Entscheidung, bedeutet es „streng“ oder „hart“. Bezieht es sich auf eine Naturkraft oder einen Prozess, bedeutet es „unaufhaltsam“.
Mein Chef war unerbittlich und lehnte meinen Urlaubsantrag ab.
Wenn es um Personen geht, wird „unerbittlich“ oft mit Autoritätsfiguren oder Gegnern verbunden. Typisch sind „ein unerbittlicher Gegner“, „ein unerbittlicher Kritiker“ oder „ein unerbittlicher Verfolger“.
Der Staatsanwalt führte ein unerbittliches Kreuzverhör.
In der unpersönlichen Bedeutung beschreibt das Wort oft Kräfte, die man nicht kontrollieren kann. Häufige Kombinationen sind „die unerbittliche Hitze“, „die unerbittliche Kälte“, „das unerbittliche Schicksal“ oder „der unerbittliche Lauf der Zeit“.
Die unerbittliche Logik seiner Argumente überzeugte alle.
Gnadenlos und unerbittlich beschreiben beide ein sehr hartes Vorgehen. Gnadenlos betont, dass jemand kein Mitleid oder Erbarmen zeigt, während unerbittlich stärker das unnachgiebige oder nicht nachlassende Vorgehen hervorhebt. Geht es um fehlende Gnade, passt gnadenlos; geht es um konsequentes Weitermachen, passt unerbittlich.

Der Gegner setzte seinen Angriff unerbittlich fort.
Der Gegner nutzte unsere Schwäche gnadenlos aus.