
unvereinbar
So gegensätzlich, dass es nicht miteinander in Einklang gebracht oder kombiniert werden kann.
Seine politischen Ansichten sind mit den Zielen unserer Partei unvereinbar.
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So gegensätzlich, dass es nicht miteinander in Einklang gebracht oder kombiniert werden kann.
Seine politischen Ansichten sind mit den Zielen unserer Partei unvereinbar.
Das Wort leitet sich von „vereinbaren“ ab, was wiederum auf „vereinen“ (to unite) zurückgeht. Die Vorsilbe „un-“ verneint dies. „Unvereinbar“ bedeutet also, dass sich zwei Dinge nicht miteinander „vereinen“ oder in Einklang bringen lassen.
Lange Arbeitszeiten und ein intensives Familienleben sind für viele unvereinbar.
„Unvereinbar“ wird fast immer in der Konstruktion „etwas ist mit etwas (un)vereinbar“ verwendet. Die Präposition „mit“ ist hier entscheidend, um den Gegensatz auszudrücken.
Seine Forderungen sind mit unseren Grundsätzen unvereinbar.
Das Adjektiv wird oft für abstrakte Konzepte verwendet. Häufige Kombinationen sind „unvereinbare Ziele“, „unvereinbare Interessen“, „unvereinbare Werte“ oder „unvereinbare Gegensätze“.
Die beiden Parteien hatten völlig unvereinbare Vorstellungen von der Zukunft des Projekts.
Beide Wörter beschreiben Gegensätze, die nicht zusammenpassen. „Widersprüchlich“ betont, dass Aussagen oder Informationen sich logisch gegenseitig ausschließen, während „unvereinbar“ hervorhebt, dass zwei Forderungen oder Positionen nicht gemeinsam gelten können. Verwende „widersprüchlich“ bei einem Widerspruch und „unvereinbar“ bei fehlender Verbindung.

Die beiden Forderungen der Parteien waren unvereinbar und ließen sich nicht verbinden.
Die beiden Aussagen des Zeugen waren widersprüchlich und konnten nicht beide stimmen.