
die Verachtung
Ein sehr starkes Gefühl der Geringschätzung und Ablehnung gegenüber einer Person oder Sache, die man als wertlos, schlecht oder moralisch verwerflich ansieht.
Er sprach mit offener Verachtung über die Entscheidung des Politikers.
Verachtung
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Ein sehr starkes Gefühl der Geringschätzung und Ablehnung gegenüber einer Person oder Sache, die man als wertlos, schlecht oder moralisch verwerflich ansieht.
Er sprach mit offener Verachtung über die Entscheidung des Politikers.
Das Nomen „die Verachtung“ ist vom Verb „verachten“ abgeleitet. Die Endung „-ung“ bildet aus dem Verb ein feminines Nomen, das den Zustand oder die Handlung beschreibt.
Er konnte nicht verbergen, dass er seinen Gegner zutiefst verachtete.
Das Gefühl der Verachtung richtet sich „für“ jemanden oder etwas. Auf die Präposition „für“ folgt immer der Akkusativ.
Sie empfand nur noch Verachtung für ihren ehemaligen Geschäftspartner.
„Verachtung“ wird oft mit Verben wie „empfinden“, „fühlen“ oder „zeigen“ kombiniert. Typische Adjektive sind „tief“, „offen“ oder „pur“.
In seiner Stimme lag eine tiefe Verachtung, als er über den Verrat sprach.
Verachtung und Missachtung drücken beide eine negative, respektlose Haltung aus. Verachtung betont jedoch ein starkes Gefühl, durch das man eine Person oder Sache als wertlos oder schlecht herabsetzt; Missachtung betont eher das bewusste Ignorieren oder Nichtbefolgen. Wähle Verachtung für das Gefühl und Missachtung für das Verhalten.

Sie zeigte ihre Verachtung für den Betrüger mit einem verächtlichen Blick.
Die Missachtung der Sicherheitsregeln führte zu Problemen.