verdampfen
Der Übergang einer Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand, meist durch Erhitzen bis zum Siedepunkt.
Wenn man Wasser lange genug kocht, verdampft es vollständig.

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Der Übergang einer Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand, meist durch Erhitzen bis zum Siedepunkt.
Wenn man Wasser lange genug kocht, verdampft es vollständig.

Das Verb leitet sich vom Nomen „der Dampf“ ab. Die Vorsilbe „ver-“ beschreibt hier den Prozess der Umwandlung, also „zu Dampf werden“.
Durch die Hitze der Sonne verdampft das Wasser auf der Straße.
„Verdampfen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt immer am Anfang des Verbs, auch im Hauptsatz und im Partizip II.
Das Lösungsmittel verdampft sehr schnell an der Luft.
Da „verdampfen“ eine Zustandsänderung beschreibt (von flüssig zu gasförmig), wird das Perfekt mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Das ganze Wasser in der Schale ist über Nacht verdampft.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „verschwinden“ wird das Verb immer reflexiv gebraucht: „sich verdampfen“. Es drückt aus, dass jemand schnell und heimlich geht.
Nach der peinlichen Frage hat er sich einfach verdampft.
„verschwinden“ und „verdampfen“ können beide beschreiben, dass etwas nicht mehr da oder nicht mehr sichtbar ist. „verschwinden“ ist viel allgemeiner und passt zu Personen, Dingen, Problemen oder Gefühlen. „verdampfen“ ist genauer, wenn eine Flüssigkeit durch Wärme zu Gas wird. Umgangssprachlich kann „sich verdampfen“ auch heißen, dass jemand schnell und unbemerkt weggeht. Im Alltag ist „verschwinden“ meist neutraler; „verdampfen“ passt besonders bei Flüssigkeiten oder als lockere, bildhafte Sprache.

Das Wasser im Topf verdampft, wenn die Herdplatte zu heiß ist.
Meine Schlüssel sind heute Morgen plötzlich verschwunden.