sich verlieben in
Starke romantische Gefühle für eine Person entwickeln.
Er hat sich auf der Party sofort in sie verliebt.

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Starke romantische Gefühle für eine Person entwickeln.
Er hat sich auf der Party sofort in sie verliebt.

„Verlieben“ ist ein reflexives Verb. Das bedeutet, es wird immer mit einem Reflexivpronomen (mich, dich, sich, uns, euch, sich) verwendet, das sich auf das Subjekt des Satzes bezieht.
Ich habe mich im Urlaub verliebt.
Das Verb „sich verlieben“ wird immer mit der Präposition „in“ und dem Akkusativ verwendet. Man verliebt sich „in“ eine Person oder eine Sache.
Sie hat sich in ihren neuen Kollegen verliebt.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Verb „lieben“. Die Vorsilbe „ver-“ beschreibt hier oft den Beginn eines Prozesses. „Sich verlieben“ ist also der Prozess, bei dem man anfängt, jemanden zu lieben.
Ich merke, wie ich mich langsam in dich verliebe.
Um die Stärke der Gefühle auszudrücken, wird „verlieben“ oft mit Ausdrücken wie „Hals über Kopf“, „unsterblich“ oder „bis über beide Ohren“ kombiniert.
Er hat sich Hals über Kopf in sie verliebt und will sie heiraten.
„lieben“ und „sich verlieben“ haben beide mit starken Gefühlen zu tun. „Lieben“ beschreibt ein Gefühl, das schon da ist: Man liebt eine Person, die Familie oder auch eine Sache wie Musik oder Essen. „Sich verlieben in“ beschreibt den Anfang romantischer Gefühle für eine Person. Es ist also ein Prozess oder ein Moment, in dem Liebe entsteht. Lernende verwechseln die Wörter oft, weil beide romantisch klingen können. Wichtig ist: Man verliebt sich in jemanden, aber danach liebt man diese Person vielleicht.

Lena hat sich im Urlaub in einen netten Mann verliebt.
Ich liebe meine Familie und verbringe gern Zeit mit ihr.