Ein Einspruch, der eine Entscheidung, ein Gesetz oder einen Beschluss blockiert oder verhindert. Der Begriff stammt aus der Politik, wird aber auch allgemeiner verwendet.
beispiel
Durch das Veto eines einzigen Landes kam die Resolution nicht zustande.
Tipps
Feste Wendung
Die häufigste Art, die Handlung des Vetos auszudrücken, ist die feste Wendung „ein Veto einlegen“. Das Verb „einlegen“ ist hier der Standard.
BEISPIEL
Der Finanzminister legte ein Veto gegen die teuren Pläne ein.
Präposition 'gegen'
Um zu sagen, wogegen sich der Einspruch richtet, verwendet man die Präposition „gegen“ gefolgt vom Akkusativ.
BEISPIEL
Die Opposition hat ein Veto gegen das neue Gesetz eingelegt.
Formell und informell
Obwohl der Begriff aus der Politik stammt, wird die Wendung „ein Veto einlegen“ oft auch informell oder humorvoll im Alltag verwendet, um starken Widerspruch auszudrücken.
BEISPIEL
Wir wollten Pizza bestellen, aber mein Sohn hat sofort ein Veto eingelegt und wollte Nudeln.
Vergleichen mit
antonym
Veto vs Zustimmung
„die Zustimmung“ und „das Veto“ stehen in einem klaren Gegensatz, wenn es um Entscheidungen geht. Mit einer Zustimmung ist man einverstanden oder erlaubt etwas. Ein Veto ist dagegen ein Einspruch, der einen Beschluss oder Vorschlag stoppen kann. „Zustimmung“ passt, wenn etwas akzeptiert oder genehmigt wird. „Veto“ passt eher in Politik, Vereinen, Teams oder formellen Entscheidungen, wenn jemand ausdrücklich dagegen ist und etwas verhindern will.
Veto
Der Bürgermeister legte ein Veto gegen den Plan ein.
Zustimmung
Für die neue Arbeitszeit braucht das Team die Zustimmung der Chefin.