wachsam
Sehr aufmerksam und bereit, auf mögliche Gefahren, Veränderungen oder Unregelmäßigkeiten schnell zu reagieren.
Der Hund bewachte das Haus mit wachsamen Augen.

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Sehr aufmerksam und bereit, auf mögliche Gefahren, Veränderungen oder Unregelmäßigkeiten schnell zu reagieren.
Der Hund bewachte das Haus mit wachsamen Augen.

Das Adjektiv „wachsam“ ist eng mit dem Verb „wachen“ verwandt. Die Endung „-sam“ drückt eine Eigenschaft oder Neigung aus. „Wachsam“ bedeutet also wörtlich, dass jemand die Neigung hat, zu wachen und aufzupassen.
Ein guter Hirte ist stets wachsam, um seine Schafe zu schützen.
„Wachsam“ wird oft verwendet, um eine aufmerksame Haltung zu beschreiben. Typische Kombinationen sind „ein wachsamer Blick“, „wachsame Augen haben“ oder die Aufforderung „wachsam bleiben“.
Die Polizei bat die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und Verdächtiges zu melden.
Wenn man ausdrücken möchte, worauf sich die Wachsamkeit bezieht, wird oft die Präposition „gegenüber“ mit dem Dativ verwendet.
Man sollte gegenüber neuen Betrugsmaschen im Internet wachsam sein.
„aufmerksam“ und „wachsam“ haben beide mit genauem Wahrnehmen zu tun. „aufmerksam“ benutzt man, wenn jemand gut zuhört, genau hinsieht oder sich auf eine Sache konzentriert. „wachsam“ passt eher, wenn jemand auf mögliche Gefahren, Fehler oder Veränderungen achtet und schnell reagieren soll. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine hohe Aufmerksamkeit beschreiben. Der Unterschied ist: „aufmerksam“ ist allgemeiner und oft neutral oder positiv im Unterricht, Gespräch oder Alltag. „wachsam“ klingt vorsichtiger und passt besonders bei Sicherheit, Gefahr oder Kontrolle.

Beim Spaziergang im Dunkeln bleibt Anna wachsam.
Im Sprachkurs höre ich heute besonders aufmerksam zu.