die Wählerstimme
Die Stimme, die eine wahlberechtigte Person bei einer politischen Wahl abgibt, um einen Kandidaten oder eine Partei zu wählen.
Bei der letzten Bundestagswahl zählte jede Wählerstimme für den knappen Ausgang.

Wählerstimme
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Die Stimme, die eine wahlberechtigte Person bei einer politischen Wahl abgibt, um einen Kandidaten oder eine Partei zu wählen.
Bei der letzten Bundestagswahl zählte jede Wählerstimme für den knappen Ausgang.

Das Wort ist eine Zusammensetzung aus „der Wähler“ (voter) und „die Stimme“ (vote/voice). Es beschreibt also genau die Stimme, die ein Wähler bei einer Wahl abgibt.
Die Oppositionspartei hofft, bei der nächsten Wahl mehr Wählerstimmen zu bekommen.
Das wichtigste Verb in diesem Kontext ist „abgeben“. Als Wähler „gibt man seine Stimme ab“. Parteien hingegen können Wählerstimmen „gewinnen“, „verlieren“ oder „sammeln“.
Jeder wahlberechtigte Bürger kann seine Wählerstimme abgeben.
Im Singular („die Wählerstimme“) bezieht sich das Wort meist auf den individuellen Akt des Wählens. Im Plural („die Wählerstimmen“) spricht man über das Ergebnis oder die Gesamtheit der Stimmen, um die gekämpft wird.
Seine Wählerstimme war entscheidend für den Sieg des Kandidaten.
„die Stimme“ und „die Wählerstimme“ können bei Wahlen dasselbe meinen: die Stimme, die jemand abgibt. „die Stimme“ ist allgemeiner und passt auch bei anderen Abstimmungen, zum Beispiel in einem Verein. „die Wählerstimme“ ist genauer und meint eine Stimme von einer wahlberechtigten Person bei einer politischen Wahl. Man kann die Wörter verwechseln, weil „Stimme“ in Wahlsituationen oft kurz für „Wählerstimme“ steht. Wenn der Wahlkontext klar ist, reicht „Stimme“ meistens.

Jede Wählerstimme wird nach der Schließung der Wahllokale gezählt.
Bei der Wahl gebe ich meine Stimme morgen im Rathaus ab.