der Waldrand
Der Bereich, an dem ein Wald endet und in eine andere Landschaftsform wie ein Feld, eine Wiese oder eine Siedlung übergeht.
Wir machten ein Picknick auf einer Decke direkt am Waldrand.

Waldrand
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Der Bereich, an dem ein Wald endet und in eine andere Landschaftsform wie ein Feld, eine Wiese oder eine Siedlung übergeht.
Wir machten ein Picknick auf einer Decke direkt am Waldrand.

„Waldrand“ ist ein zusammengesetztes Nomen aus „der Wald“ und „der Rand“. Es bezeichnet also wörtlich den Rand eines Waldes.
Das Reh stand still am Waldrand und beobachtete uns.
Um eine Position zu beschreiben, verwendet man die Präposition „an“ mit Dativ: „am Waldrand“. Um eine Bewegung dorthin auszudrücken, nutzt man „an“ mit Akkusativ oder „zu“ mit Dativ: „an den Waldrand“ oder „zum Waldrand“.
Wir trafen uns am Waldrand.
Häufige Formulierungen sind „am Waldrand stehen“, „am Waldrand entlanggehen“ oder die Beschreibung eines Ortes, z.B. „ein Haus am Waldrand“.
Ihr neues Haus liegt direkt am Waldrand.
„der Saum“ und „der Waldrand“ können beide die Grenze eines Waldes meinen. „Waldrand“ ist das normale und genaue Wort für den Bereich, wo der Wald endet und eine Wiese, ein Feld oder ein Ort beginnt. „Saum“ ist allgemeiner und kann auch den Rand anderer Landschaften meinen. In der Natur sagt man oft „am Saum des Waldes“ oder „Waldsaum“, wenn man den Randbereich etwas beschreibender meint. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide einen Rand bezeichnen. Im Alltag ist „Waldrand“ meist klarer; „Saum“ klingt etwas bildlicher oder allgemeiner.

Die Kinder warteten am Waldrand, bis die Gruppe wieder zusammen war.
Am Saum des Waldes wachsen viele wilde Blumen.