die Wasserburg
Eine Burg, die zu Verteidigungszwecken vollständig von einem künstlichen oder natürlichen Gewässer umgeben ist, zum Beispiel einem Wassergraben oder einem See.
Die Wasserburg Mespelbrunn im Spessart ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Wasserburg
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Eine Burg, die zu Verteidigungszwecken vollständig von einem künstlichen oder natürlichen Gewässer umgeben ist, zum Beispiel einem Wassergraben oder einem See.
Die Wasserburg Mespelbrunn im Spessart ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus „das Wasser“ und „die Burg“. Es beschreibt also wörtlich eine Burg, die mit Wasser zu tun hat – genauer gesagt, eine, die von Wasser umgeben ist.
Die alte Wasserburg ist heute ein Museum.
Da es sich um ein historisches Gebäude handelt, wird „Wasserburg“ oft mit Verben wie „besichtigen“, „besuchen“ oder „erkunden“ kombiniert. Auch Verben wie „erbauen“ oder „restaurieren“ sind typisch.
Am Wochenende wollen wir eine Wasserburg in der Nähe besichtigen.
Wasserburgen sind eine typische Bauform in flachen, wasserreichen Regionen Deutschlands, wie zum Beispiel dem Münsterland oder dem Niederrhein. Viele von ihnen sind heute beliebte touristische Ziele.
Das Münsterland ist bekannt für seine vielen schönen Wasserburgen.
„Schloss“ und „Wasserburg“ können beide historische große Gebäude sein, die man besichtigen kann. „Schloss“ betont eher den repräsentativen Wohnsitz von Adligen oder Herrschern. „Wasserburg“ ist genauer: Es ist eine Burg, die von Wasser umgeben ist, zum Beispiel von einem Graben oder See, und sie hatte vor allem eine Schutzfunktion. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide alt und beeindruckend wirken. Wenn Wasser und Verteidigung wichtig sind, ist „Wasserburg“ genauer; wenn es um einen herrschaftlichen Wohnsitz geht, passt „Schloss“ besser.

In der Pause zeigt Mia ein Foto von einer Wasserburg mit breitem Graben.
Alina besucht am Wochenende ein Schloss, um die alten Räume zu sehen.