die Wehmut
Ein Gefühl leiser Traurigkeit und Sehnsucht, das oft mit schönen Erinnerungen an etwas Vergangenes oder Verlorenes verbunden ist.
Beim Betrachten der alten Fotos überkam ihn ein Gefühl der Wehmut.

Wehmut
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Ein Gefühl leiser Traurigkeit und Sehnsucht, das oft mit schönen Erinnerungen an etwas Vergangenes oder Verlorenes verbunden ist.
Beim Betrachten der alten Fotos überkam ihn ein Gefühl der Wehmut.

„Wehmut“ setzt sich aus „Weh“ (Schmerz, Leid) und „Mut“ zusammen, wobei „Mut“ hier in seiner älteren Bedeutung „Gemütszustand“ oder „Stimmung“ steht. Es beschreibt also einen schmerzlichen, sehnsüchtigen Gemütszustand.
Beim Abschied empfand sie eine tiefe Wehmut.
Das Adjektiv zu diesem Gefühl ist „wehmütig“. Man kann zum Beispiel „wehmütig an die Kindheit zurückdenken“ oder „einen wehmütigen Blick“ haben.
Sie wurde plötzlich ganz wehmütig, als sie das alte Lied hörte.
Da „Wehmut“ ein Gefühl ist, wird es oft mit Verben des Fühlens verbunden, wie „Wehmut empfinden“ oder „fühlen“. Auch die Formulierung „ein Anflug von Wehmut“ ist sehr gebräuchlich für ein plötzlich aufkommendes Gefühl.
Mit großer Wehmut dachte er an seine Studienzeit zurück.
„Wehmut“ ist ein eher poetisches und gehobenes Wort. Man verwendet es vor allem in der Schriftsprache oder wenn man ein sehr spezifisches, bittersüßes Gefühl der Nostalgie ausdrücken möchte.
In seinem Brief schrieb er voller Wehmut über die verlorene Zeit.
„der Schmerz“ und „die Wehmut“ können beide mit Traurigkeit zu tun haben. „Schmerz“ beschreibt ein starkes Leiden, körperlich oder seelisch. „Wehmut“ ist leiser und oft mit schönen Erinnerungen verbunden, zum Beispiel an eine vergangene Zeit. Man kann die Wörter verwechseln, weil Wehmut auch etwas traurig macht. Aber „Wehmut“ klingt nicht so hart wie „Schmerz“ und enthält oft auch Sehnsucht oder Wärme.

Beim Blick auf die alten Kursfotos fühlte er Wehmut.
Nach der Trennung war der Schmerz für Lisa kaum auszuhalten.