Weltuntergang
Umgangssprachlich und übertreibend in prädikativer Verwendung: katastrophal, desaströs oder einer apokalyptischen Stimmung entsprechend.
Die Stimmung in der Kabine nach der hohen Niederlage war einfach nur Weltuntergang.

Weltuntergang
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Umgangssprachlich und übertreibend in prädikativer Verwendung: katastrophal, desaströs oder einer apokalyptischen Stimmung entsprechend.
Die Stimmung in der Kabine nach der hohen Niederlage war einfach nur Weltuntergang.

Das Wort ist eigentlich das Nomen „der Weltuntergang“, zusammengesetzt aus „Welt“ und „Untergang“. Wörtlich beschreibt es das Ende der Welt. In dieser besonderen Verwendung wird das Nomen wie ein Adjektiv benutzt, um eine extrem negative, katastrophale Stimmung zu beschreiben.
Nach der Absage des Konzerts war die Stimmung unter den Fans Weltuntergang.
In dieser umgangssprachlichen Bedeutung wird „Weltuntergang“ ausschließlich prädikativ verwendet, also nach Verben wie „sein“ oder „wirken“. Es wird nicht dekliniert und kann nicht vor einem Nomen stehen.
Für ihn war die Prüfung nicht bestanden? Das ist doch nicht gleich Weltuntergang!
Diese Verwendung ist stark umgangssprachlich und hat einen übertreibenden, oft ironischen Charakter. Man nutzt es, um eine Situation als viel dramatischer darzustellen, als sie wirklich ist.
Keine Sorge, ein kleiner Kratzer am Auto ist doch kein Weltuntergang.
„schlimm“ und „Weltuntergang“ können beide ausdrücken, dass etwas sehr negativ wirkt. „Schlimm“ ist ein normales Adjektiv und passt für unangenehme Situationen, ernste Probleme oder Verletzungen. „Weltuntergang“ benutzt man umgangssprachlich und übertreibend, oft in Sätzen wie „Das ist kein Weltuntergang“. Damit sagt man: Es ist ärgerlich, aber nicht so katastrophal. „Schlimm“ beschreibt also direkt die Situation, „Weltuntergang“ macht die Bewertung stärker und oft etwas dramatisch.

Eine schlechte Note ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang.
Der Unfall war schlimm, aber zum Glück wurde niemand schwer verletzt.