
windig
Von starkem oder merklichem Wind geprägt.
Heute ist es draußen ziemlich windig, du solltest eine Jacke anziehen.
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Von starkem oder merklichem Wind geprägt.
Heute ist es draußen ziemlich windig, du solltest eine Jacke anziehen.

Umgangssprachlich für eine Person, ein Geschäft oder eine Ausrede, die unseriös, zweifelhaft oder nicht vertrauenswürdig ist.
Das Angebot klang zu gut, um wahr zu sein, und die ganze Firma machte einen windigen Eindruck.
Das Adjektiv „windig“ wird vom Nomen „der Wind“ mit der Endung „-ig“ abgeleitet. Dieses Muster ist sehr häufig, um aus Nomen Adjektive zu bilden (z.B. Sonne → sonnig).
Auf dem Berggipfel war es sehr windig.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Spricht man über das Wetter, einen Ort oder die Natur, ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Bezieht sich „windig“ auf eine Person, ein Geschäft oder eine Erklärung, ist die übertragene, negative Bedeutung („unseriös“) gemeint.
An der Küste ist es oft windig.
In der wörtlichen Bedeutung wird „windig“ oft in der unpersönlichen Konstruktion „es ist windig“ verwendet, um das Wetter zu beschreiben.
Nimm einen Schal mit, es soll heute windig werden.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „unseriös“ wird „windig“ oft mit Nomen wie „Typ“, „Geschäft“, „Firma“ oder „Ausrede“ kombiniert.
Er hat mir eine windige Ausrede erzählt, warum er das Geld nicht zurückzahlen kann.
Windig und dubios können beide eine Person oder ein Geschäft als nicht vertrauenswürdig beschreiben. Windig ist dabei umgangssprachlich und bildhaft, während dubios neutraler und auch für fragwürdige Angebote oder Umstände passt. In lockerer Alltagssprache klingt windig passend, in einer sachlichen Beschreibung eher dubios.

Der Händler wirkt windig, deshalb kaufe ich das gebrauchte Fahrrad lieber nicht.
Der Händler wirkt dubios, deshalb kaufe ich das gebrauchte Fahrrad lieber nicht.