
jemandem ist ... zumute
Beschreibt die momentane Stimmung, das Gefühl oder die innere Verfassung einer Person. Es wird fast ausschließlich in dieser festen Wendung verwendet.
Nach dieser traurigen Nachricht ist mir gar nicht nach Feiern zumute.
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Beschreibt die momentane Stimmung, das Gefühl oder die innere Verfassung einer Person. Es wird fast ausschließlich in dieser festen Wendung verwendet.
Nach dieser traurigen Nachricht ist mir gar nicht nach Feiern zumute.
„Zumute“ wird fast nur in der festen Wendung „jemandem ist/wird ... zumute“ verwendet. Die Person, die das Gefühl hat, steht immer im Dativ.
Mir ist heute irgendwie komisch zumute.
Der Ausdruck kommt von „zu Mute sein“. Das alte Wort „der Mut“ bedeutete früher nicht nur „Tapferkeit“, sondern auch „Geist, Sinn, Gemütszustand“. Es beschreibt also, wie es jemandem im Inneren geht.
Nach dem langen Tag war ihm elend zumute.
Sehr häufig ist die negative Form „jemandem ist nicht nach etwas zumute“. Sie drückt aus, dass man für eine bestimmte Aktivität nicht in der Stimmung ist.
Ich gehe nicht mit ins Kino, mir ist heute nicht nach Lachen zumute.