jemandem ist ... zumute
Beschreibt die momentane Stimmung, das Gefühl oder die innere Verfassung einer Person. Es wird fast ausschließlich in dieser festen Wendung verwendet.
Nach dieser traurigen Nachricht ist mir gar nicht nach Feiern zumute.

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Beschreibt die momentane Stimmung, das Gefühl oder die innere Verfassung einer Person. Es wird fast ausschließlich in dieser festen Wendung verwendet.
Nach dieser traurigen Nachricht ist mir gar nicht nach Feiern zumute.

„Zumute“ wird fast nur in der festen Wendung „jemandem ist/wird ... zumute“ verwendet. Die Person, die das Gefühl hat, steht immer im Dativ.
Mir ist heute irgendwie komisch zumute.
Der Ausdruck kommt von „zu Mute sein“. Das alte Wort „der Mut“ bedeutete früher nicht nur „Tapferkeit“, sondern auch „Geist, Sinn, Gemütszustand“. Es beschreibt also, wie es jemandem im Inneren geht.
Nach dem langen Tag war ihm elend zumute.
Sehr häufig ist die negative Form „jemandem ist nicht nach etwas zumute“. Sie drückt aus, dass man für eine bestimmte Aktivität nicht in der Stimmung ist.
Ich gehe nicht mit ins Kino, mir ist heute nicht nach Lachen zumute.
„drauf“ und „zumute“ können beide die Stimmung oder innere Verfassung einer Person beschreiben. „Drauf“ ist umgangssprachlich und steht oft in Wendungen wie „gut drauf“ oder „schlecht drauf“. Es klingt locker und alltagssprachlich. „Zumute“ benutzt man fast nur in der Form „jemandem ist ... zumute“, zum Beispiel „mir ist traurig zumute“. Es klingt etwas ruhiger oder schriftlicher. Verwechseln kann man sie, weil beide über Gefühle sprechen. Praktisch gilt: „gut/schlecht drauf“ für lockere Alltagssprache, „mir ist ... zumute“ für ein genaueres inneres Gefühl.

Vor der Prüfung war mir ziemlich unsicher zumute.
Nach dem Konzert war er richtig gut drauf.