Der Zweig der Landwirtschaft, der sich mit der planmäßigen Bearbeitung von Feldern (Äckern) zum Anbau von Nutzpflanzen wie Getreide, Kartoffeln oder Zuckerrüben befasst.
beispiel
In dieser fruchtbaren Region sind der Ackerbau und der Weinanbau die wichtigsten Wirtschaftszweige.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses Wort ist eine klare Zusammensetzung aus „der Acker“ (das Feld für den Anbau von Pflanzen) und „der Bau“ (hier im Sinne von „Anbau“ oder „Kultivierung“). Es bedeutet also wörtlich „Feldbearbeitung“.
BEISPIEL
Auf diesem Acker wächst dieses Jahr Mais.
Typische Verbindung
Die häufigste und passendste Verbverbindung ist „Ackerbau betreiben“. Dies ist die Standardformulierung in formelleren Kontexten.
BEISPIEL
Viele Landwirte in dieser Gegend betreiben Ackerbau.
Register und Stil
„Ackerbau“ ist der offizielle und fachliche Begriff. Man findet ihn oft in Texten über Geografie, Wirtschaft oder Geschichte. Im Alltag spricht man meist konkreter über das, was angebaut wird.
BEISPIEL
Der Ackerbau spielt eine wichtige Rolle in der deutschen Wirtschaft.
Vergleichen mit
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Ackerbau vs Landwirtschaft
„Landwirtschaft“ und „Ackerbau“ haben beide mit der Erzeugung von Lebensmitteln und anderen Produkten auf dem Land zu tun. „Landwirtschaft“ ist der größere Begriff: Dazu gehören der Anbau von Pflanzen und auch die Haltung von Tieren. „Ackerbau“ ist nur ein Teil davon und meint besonders die Arbeit auf Feldern, zum Beispiel mit Getreide oder Kartoffeln. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Ackerbau zur Landwirtschaft gehört. Wenn es allgemein um Bauernhöfe, Tiere und Felder geht, passt „Landwirtschaft“. Wenn es genau um Felder und Nutzpflanzen geht, ist „Ackerbau“ genauer.
Ackerbau
Wegen des trockenen Sommers war der Ackerbau in diesem Jahr schwierig.
Landwirtschaft
In dieser Region leben viele Familien von der Landwirtschaft.