der Affront
Eine öffentliche, absichtliche Beleidigung, Provokation oder Missachtung, die als persönliche Kränkung empfunden wird.
Dass er bei der Beförderung übergangen wurde, empfand er als persönlichen Affront.

Affront
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Eine öffentliche, absichtliche Beleidigung, Provokation oder Missachtung, die als persönliche Kränkung empfunden wird.
Dass er bei der Beförderung übergangen wurde, empfand er als persönlichen Affront.

„Der Affront“ ist ein Wort aus dem gehobenen Sprachgebrauch und klingt formell oder gebildet. In der alltäglichen Umgangssprache wird es selten verwendet.
Seine Rede war ein Affront gegen die gesamte Opposition.
Häufig wird „Affront“ mit Verben wie „empfinden“, „auffassen“ oder „darstellen“ kombiniert. Typische Adjektive sind „persönlich“, „offen“ oder „diplomatisch“.
Die Nichteinladung wurde als persönlicher Affront aufgefasst.
Um auszudrücken, gegen wen sich die Beleidigung richtet, wird die Präposition „gegen“ mit dem Akkusativ verwendet.
Die Entscheidung des Chefs war ein Affront gegen die langjährigen Mitarbeiter.
„die Beleidigung“ und „der Affront“ können beide eine absichtliche Kränkung meinen. „Beleidigung“ ist das allgemeinere Wort und passt in vielen Alltagssituationen, zum Beispiel bei einem Streit oder einer verletzenden Nachricht. „Affront“ klingt formeller und stärker. Es meint oft eine öffentliche oder deutlich absichtliche Missachtung, die jemand als persönliche Kränkung empfindet. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Affront auch eine Art Beleidigung sein kann. Im Alltag ist „Beleidigung“ meist natürlicher; „Affront“ passt eher bei offiziellen, öffentlichen oder besonders demonstrativen Situationen.

Für den Bürgermeister war die Absage der Einladung ein Affront.
Die Kundin empfindet den lauten Kommentar als Beleidigung.