die Beleidigung
Eine Äußerung oder Handlung, die dazu bestimmt ist, eine andere Person in ihrer Ehre zu verletzen oder herabzuwürdigen.
Er empfand die unfaire Kritik als persönliche Beleidigung.

Beleidigung
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Eine Äußerung oder Handlung, die dazu bestimmt ist, eine andere Person in ihrer Ehre zu verletzen oder herabzuwürdigen.
Er empfand die unfaire Kritik als persönliche Beleidigung.

Das Nomen „die Beleidigung“ ist vom Verb „beleidigen“ abgeleitet. Die Endung „-ung“ macht aus dem Verb ein feminines Nomen, das die Handlung oder deren Ergebnis beschreibt.
Er wollte dich mit seiner Aussage nicht beleidigen.
Häufige Adjektive sind „persönliche“, „schwere“ oder „grobe Beleidigung“. Typische Verben sind „etwas als Beleidigung auffassen“ oder „empfinden“.
Das war eine schwere Beleidigung für die ganze Familie.
Die juristische Bedeutung erkennt man an Wörtern wie „Anzeige“, „Gericht“ oder „Strafe“. Oft wird die Präposition „wegen“ verwendet, um den Grund für eine Klage zu nennen.
Er hat eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet.
„die Verletzung“ und „die Beleidigung“ können beide mit verletzten Gefühlen oder verletzter Ehre zu tun haben. „Beleidigung“ meint aber genauer eine Aussage oder Handlung, die jemanden herabsetzt, zum Beispiel ein Schimpfwort. „Verletzung“ ist allgemeiner: Gefühle können durch viele Dinge verletzt werden, auch ohne direkte Beleidigung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil eine Beleidigung oft eine emotionale Verletzung auslöst. Praktisch gilt: Für das verletzte Gefühl passt „Verletzung“, für die beleidigende Aussage oder Handlung passt „Beleidigung“.

Der Satz des Kollegen war keine Kritik mehr, sondern eine klare Beleidigung.
Nach dem Streit spürte Lena eine tiefe Verletzung, obwohl niemand laut geworden war.