der Afghane
Ein männlicher Staatsbürger oder Einwohner von Afghanistan.
Der junge Afghane lernt seit einem Jahr Deutsch.

Afghane
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Ein männlicher Staatsbürger oder Einwohner von Afghanistan.
Der junge Afghane lernt seit einem Jahr Deutsch.

Ob ein Mensch oder ein Hund gemeint ist, wird aus dem Kontext klar. Wörter wie „elegant“, „Fell“, „Leine“ oder „Rasse“ deuten auf den Hund hin. Wörter wie „Staatsbürger“, „spricht“ oder „Herkunft“ beziehen sich auf den Menschen.
Der Afghane, den ich gestern traf, kommt ursprünglich aus Kabul.
Wenn das Wort einen Mann bezeichnet, gehört es zur N-Deklination. Das bedeutet, es erhält in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-n“. Dies ist eine wichtige Grammatikregel für viele männliche Nationalitätenbezeichnungen.
Ich habe mit dem Afghanen über seine Heimat gesprochen.
Das Wort „Afghane“ ist direkt mit dem Land „Afghanistan“ und dem Adjektiv „afghanisch“ verbunden. Diese Wörter bilden eine Wortfamilie.
Die afghanische Kultur ist sehr vielfältig.
„der Afghane“ und „afghanisch“ hängen beide mit Afghanistan zusammen, haben aber verschiedene grammatische Rollen. „der Afghane“ ist ein Nomen und bezeichnet einen Mann aus Afghanistan. Es kann auch eine Hunderasse meinen. „afghanisch“ ist ein Adjektiv und beschreibt etwas, das zu Afghanistan, seiner Kultur oder seinen Menschen gehört. Man sagt also „ein Afghane“, aber „afghanisches Essen“ oder „afghanische Musik“. Verwechseln kann man die Wörter, weil sie ähnlich aussehen. Achte darauf: Für eine Person als Nomen benutzt man „Afghane“, für Eigenschaften oder Herkunft von Dingen benutzt man „afghanisch“.

Bei der Bewerbung lernte ich einen Afghanen kennen, der schon lange in Deutschland lebt.
Unsere Nachbarin kocht oft afghanisches Essen für ihre Familie.