allemal
Dient zur Bekräftigung einer Aussage im Sinne von 'auf jeden Fall', 'sicherlich' oder 'gewiss'.
Das ist allemal besser, als gar nichts zu tun.

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Dient zur Bekräftigung einer Aussage im Sinne von 'auf jeden Fall', 'sicherlich' oder 'gewiss'.
Das ist allemal besser, als gar nichts zu tun.

Das Wort „allemal“ ist eine Zusammenziehung von „alle Mal“. Diese Herkunft erklärt die seltenere Bedeutung „jedes einzelne Mal“. Die heute übliche Bedeutung „auf jeden Fall“ ist eine Verstärkung, die sich daraus entwickelt hat.
Ein Versuch ist es allemal wert.
Als Adverb steht „allemal“ meist im mittleren Teil des Satzes (Mittelfeld). Oft steht es direkt vor einem Adjektiv oder einer Einschätzung, um diese zu verstärken.
Das schaffe ich bis morgen allemal.
„Allemal“ wird häufig in Kombination mit bewertenden Ausdrücken verwendet. Typische Verbindungen sind „besser allemal“, „reicht allemal“ oder „ist es allemal wert“.
Für den Preis ist die Qualität allemal in Ordnung.
„immer“ und „allemal“ können in seltenen Fällen beide mit jeder Gelegenheit zu tun haben. Im normalen Deutsch ist der Unterschied aber deutlich: „immer“ beschreibt Zeit oder Wiederholung, also dass etwas jedes Mal oder ständig passiert. „allemal“ benutzt man meistens zur Verstärkung einer Aussage und meint eher „auf jeden Fall“ oder „sicher“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „allemal“ so klingt, als würde es einfach „immer“ bedeuten. In den meisten Alltagssätzen ist das aber nicht so. Für Zeit und Gewohnheiten ist „immer“ richtig; für eine sichere Bewertung oder Bekräftigung passt „allemal“.

Für die Prüfung reicht eine Stunde Lernen allemal nicht.
Nach der Arbeit ruft Ali immer seine Eltern an.