allgegenwärtig
Überall und zu jeder Zeit vorhanden oder anzutreffen; ubiquitär. Es beschreibt etwas, dem man in einem bestimmten Kontext kaum ausweichen kann.
In der heutigen Zeit sind Smartphones und das Internet in unserem Leben allgegenwärtig.

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Überall und zu jeder Zeit vorhanden oder anzutreffen; ubiquitär. Es beschreibt etwas, dem man in einem bestimmten Kontext kaum ausweichen kann.
In der heutigen Zeit sind Smartphones und das Internet in unserem Leben allgegenwärtig.

Das Wort setzt sich aus „all“ und „gegenwärtig“ zusammen. „Gegenwärtig“ bedeutet „jetzt vorhanden“ oder „präsent“, und „all“ verstärkt dies zu „überall vorhanden“.
Die Sorge um die Umwelt ist ein allgegenwärtiges Thema in den Nachrichten.
„Allgegenwärtig“ wird sehr häufig als Prädikatsadjektiv mit dem Verb „sein“ verwendet. Die Struktur lautet dann: Etwas ist allgegenwärtig.
In der Großstadt ist der Lärm fast allgegenwärtig.
Dieses Adjektiv beschreibt oft abstrakte Konzepte oder Phänomene. Typische Verbindungen sind „ein allgegenwärtiges Problem“, „eine allgegenwärtige Gefahr“ oder „ein allgegenwärtiger Trend“.
Die Digitalisierung ist ein allgegenwärtiger Prozess, der alle Lebensbereiche betrifft.
„überall“ und „allgegenwärtig“ beschreiben beide, dass man etwas an vielen oder allen Stellen findet. „überall“ ist ein Adverb und beschreibt direkt einen Ort: Etwas liegt, steht oder passiert überall. „allgegenwärtig“ ist ein Adjektiv und beschreibt eine Sache als ständig und überall vorhanden. Es klingt stärker und oft etwas formeller. Man benutzt es besonders, wenn man sagen will, dass man einer Sache kaum ausweichen kann. Verwechseln kann man die Wörter, weil die Grundidee ähnlich ist. Praktisch gilt: „überall“ für einfache Ortsangaben, „allgegenwärtig“ für eine allgemeine Beschreibung.

In vielen Büros ist digitale Technik inzwischen allgegenwärtig.
In der Stadt hängen heute überall Plakate für das Konzert.