
als
Wird für Vergleiche nach einem Komparativ (z.B. größer, schneller, besser) verwendet.
Mein Bruder ist älter als ich.
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Wird für Vergleiche nach einem Komparativ (z.B. größer, schneller, besser) verwendet.
Mein Bruder ist älter als ich.

Leitet einen Nebensatz ein, der ein einmaliges Ereignis oder einen Zustand in der Vergangenheit beschreibt.
Als ich ein Kind war, gab es hier noch keine Autobahn.

Gibt eine Funktion, Rolle oder Eigenschaft an.
Sie arbeitet als Ärztin im Krankenhaus.

Leitet einen irrealen Vergleichssatz ein; beschreibt etwas, das nicht der Realität entspricht.
Er tut so, als ob er alles wüsste.

Eine zweiteilige Konjunktion, die zwei gleichwertige Dinge oder Sachverhalte aufzählt und verbindet.
Das Museum ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene interessant.
Nach einer Steigerungsform (Komparativ wie „größer“, „besser“, „schneller“) wird für den Vergleich immer „als“ verwendet. Die verglichenen Nomen oder Pronomen stehen im selben Kasus.
Ein Elefant ist viel größer als eine Maus.
Als temporale Konjunktion leitet „als“ einen Nebensatz ein, der ein einmaliges Ereignis in der Vergangenheit beschreibt. Das konjugierte Verb steht am Satzende.
Als ich jung war, gab es noch keine Smartphones.
Um den Beruf, die Rolle oder die Funktion einer Person oder Sache zu beschreiben, verwendet man „als“ gefolgt von einem Nomen im Nominativ. Bei Berufsbezeichnungen wird meist kein Artikel benutzt.
Er arbeitet seit fünf Jahren als Ingenieur.
Die Wendung „als ob“ leitet einen irrealen Vergleichssatz ein, der meist im Konjunktiv II steht. Das Verb steht am Ende. Eine kürzere Variante ist „als“ + Konjunktiv-II-Verb am Anfang des Nebensatzes.
Er redet so, als ob er der Chef wäre.
Die feste Verbindung „sowohl … als auch“ ist eine zweiteilige Konjunktion. Sie verbindet zwei gleichwertige Satzteile und bedeutet so viel wie „und auch“.
Das neue Restaurant bietet sowohl Fleischgerichte als auch vegane Speisen an.
Nach einem Komparativ (z.B. „älter“, „besser“) muss für den Vergleich „als“ stehen. Die Verwendung von „wie“ an dieser Stelle ist ein häufiger Fehler in der Umgangssprache, aber in der Standardsprache nicht korrekt.
Dein Koffer ist schwerer als meiner.
Beide Wörter können einen Zeitpunkt mit einem Ereignis verbinden. „Als“ steht typischerweise bei einem einmaligen Ereignis in der Vergangenheit, „wenn“ bei einem einmaligen Ereignis in der Gegenwart oder Zukunft. Für eine vergangene Situation passt daher „als“, für eine kommende Situation „wenn“.

Als der Bus gestern kam, fuhren wir sofort los.
Wenn der Bus morgen kommt, fahren wir sofort los.