
ob
Leitet einen Nebensatz ein, der eine indirekte Ja/Nein-Frage formuliert.
Ich weiß nicht, ob das Wetter morgen gut wird.
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Leitet einen Nebensatz ein, der eine indirekte Ja/Nein-Frage formuliert.
Ich weiß nicht, ob das Wetter morgen gut wird.

Leitet einen irrealen Vergleichssatz ein; beschreibt etwas, das nicht der Realität entspricht.
Es sieht so aus, als ob es gleich regnen würde.
Die Funktion von „ob“ ändert sich, wenn „als“ davorsteht. „Ob“ allein leitet eine indirekte Frage ein. Die Kombination „als ob“ leitet einen irrealen Vergleich ein und beschreibt etwas, das nicht der Realität entspricht.
Er fragt, ob du morgen Zeit hast.
„Ob“ ist eine unterordnende Konjunktion. Das bedeutet, sie leitet einen Nebensatz ein und das konjugierte Verb steht immer am Ende dieses Nebensatzes.
Niemand weiß, ob der Zug pünktlich ankommt.
„Ob“ wird sehr oft nach Verben und Ausdrücken verwendet, die Unsicherheit, eine Frage oder fehlendes Wissen ausdrücken. Typische Verben sind „fragen“, „wissen“, „prüfen“, „überlegen“ oder „sich nicht sicher sein“.
Können Sie bitte prüfen, ob meine Reservierung korrekt ist?
Die Wendung „als ob“ wird fast immer mit dem Konjunktiv II verwendet, um auszudrücken, dass der Vergleich irreal ist. Das konjugierte Verb steht dabei am Ende des Satzes.
Er redet so, als ob er alles wüsste.
Beide Wörter können in einem Satz mit „if“ vorkommen, aber sie leiten unterschiedliche Inhalte ein. „Wenn“ nennt eine Bedingung, „ob“ eine indirekte Ja/Nein-Frage. Frage dich deshalb, ob etwas von einer Voraussetzung abhängt oder ob du eine unbekannte Antwort wiedergibst.

Ich weiß noch nicht, ob der Bus pünktlich kommt.
Wenn der Bus pünktlich kommt, erreichen wir den Zug.