
altern
Der natürliche Prozess des Älterwerdens bei Lebewesen.
Manche Menschen scheinen kaum zu altern.
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Der natürliche Prozess des Älterwerdens bei Lebewesen.
Manche Menschen scheinen kaum zu altern.

Der Prozess, bei dem Materialien oder Produkte wie Wein, Käse oder Holz durch Lagerung reifen und ihre Eigenschaften, oft zum Besseren, verändern.
Dieser Rotwein muss noch einige Jahre im Fass altern, um sein volles Aroma zu entfalten.
Das Verb „altern“ gehört zur Wortfamilie von „alt“ (Adjektiv) und „das Alter“ (Nomen). Alle Wörter beziehen sich auf den Prozess des Älterwerdens.
Mit dem Alter kommen oft auch die ersten grauen Haare.
Für das Perfekt von „altern“ wird meist das Hilfsverb „haben“ verwendet. Wenn jedoch das Ergebnis oder der Zustand betont wird, ist auch „sein“ gebräuchlich, besonders in der gesprochenen Sprache.
Er hat in den letzten Jahren stark gealtert.
Ob Menschen oder Dinge gemeint sind, erkennt man am Kontext. Spricht man von Lebewesen, bedeutet „altern“ älter werden. Spricht man von Produkten wie Wein oder Käse, bedeutet es reifen.
Mein Großvater sagt, er fühle sich zu jung zum Altern.
Um den Reifeprozess von Dingen wie Wein oder Käse zu beschreiben, wird oft die Konstruktion „etwas altern lassen“ verwendet. Das bedeutet, man gibt dem Produkt Zeit, um seine Qualität zu entwickeln.
Der Winzer lässt den Wein in alten Eichenfässern altern.
Altern beschreibt bei einem Produkt die Veränderung seiner Eigenschaften durch Zeit und Lagerung. Veralten bedeutet dagegen, dass etwas gegenüber neuer Technik, neuem Wissen oder neuen Anforderungen nicht mehr zeitgemäß ist. Entscheidend ist also materielle Veränderung oder fehlende Aktualität.

Die Materialien der Kamera altern auch bei sorgfältiger Lagerung.
Die Technik der Kamera veraltet durch die Entwicklung neuer Modelle.