
aneinander
Drückt aus, dass sich Dinge oder Personen direkt nebeneinander befinden, oft mit Kontakt.
Die Stühle standen dicht aneinander gereiht.
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Drückt aus, dass sich Dinge oder Personen direkt nebeneinander befinden, oft mit Kontakt.
Die Stühle standen dicht aneinander gereiht.

In einen Streit oder Konflikt miteinander kommen.
Die beiden sind wegen einer politischen Meinungsverschiedenheit heftig aneinander geraten.

Etwas in einer Folge oder Serie direkt aufeinander folgen lassen.
Der Regisseur versteht es, spannende Szenen logisch aneinanderzureihen.
Das Wort setzt sich aus der Präposition „an“ und dem Reziprokpronomen „einander“ (each other) zusammen. Es bedeutet also wörtlich „an einander“ oder „miteinander in Kontakt“.
Die beiden Häuser sind sehr nah aneinander gebaut.
„Aneinander“ wird oft mit Verben der Position oder Bewegung kombiniert. Typische Beispiele sind „aneinander lehnen“, „aneinander kleben“ oder die Redewendung „aneinander vorbeireden“, wenn zwei Personen sich nicht verstehen.
In der vollen U-Bahn mussten die Menschen dicht aneinander stehen.
Die Wendung „aneinander geraten“ ist eine feste Redewendung und bedeutet, einen Streit oder Konflikt zu beginnen. Sie wird immer in diesem Zusammenhang verwendet.
Wegen einer Kleinigkeit sind die Nachbarn gestern lautstark aneinander geraten.
In Verbindung mit „reihen“ bildet „aneinander“ das trennbare Verb „aneinanderreihen“. Im Hauptsatz steht „aneinander“ am Ende, im Nebensatz steht es zusammen mit dem Verb.
Der Autor reiht ein Klischee an das andere aneinander.
Miteinander beschreibt vor allem eine gemeinsame oder wechselseitige Handlung. Aneinander betont dagegen, dass Personen oder Dinge direkt nebeneinander sind und sich oft berühren. Geht es um gemeinsames Tun, passt miteinander; geht es um unmittelbare Nähe oder Kontakt, passt aneinander.

Die beiden Kinder sitzen im engen Zelt aneinander.
Die beiden Kinder spielen miteinander im Garten.