angetrunken
Leicht betrunken; in einem Zustand, in dem man bereits die Wirkung von Alkohol spürt, aber noch nicht stark betrunken ist.
Nach zwei Gläsern Wein war sie schon etwas angetrunken.

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Leicht betrunken; in einem Zustand, in dem man bereits die Wirkung von Alkohol spürt, aber noch nicht stark betrunken ist.
Nach zwei Gläsern Wein war sie schon etwas angetrunken.

„Angetrunken“ ist das Partizip II des Verbs „(sich) antrinken“. Die Vorsilbe „an-“ deutet hier den Beginn eines Zustands an – man hat also angefangen zu trinken und spürt die erste Wirkung.
Er hat sich auf der Party einen kleinen Rausch angetrunken.
Das Adjektiv kann sowohl prädikativ (nach Verben wie „sein“, „wirken“) als auch attributiv (vor einem Nomen) verwendet werden, um den Zustand einer Person zu beschreiben.
Der angetrunkene Gast wurde aus dem Restaurant gebeten.
Das Wort beschreibt einen Zustand, der oft noch als gesellschaftlich akzeptabel angesehen wird. Es ist eine sachliche Feststellung und meist keine starke Verurteilung.
Sie war nur leicht angetrunken und konnte noch problemlos Auto fahren.
„blau“ und „angetrunken“ können beide beschreiben, dass jemand Alkohol getrunken hat. Der Unterschied liegt in der Stärke und im Stil. „blau“ ist umgangssprachlich und bedeutet meist deutlich betrunken. „angetrunken“ bedeutet nur leicht betrunken: Man merkt den Alkohol schon, aber die Person ist noch nicht stark betrunken. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide denselben Bereich betreffen. Praktisch gilt: Für einen leichten Zustand ist „angetrunken“ genauer, für einen stärkeren und lockeren Ausdruck passt „blau“.

Nach zwei Gläsern Wein fühlte sich Anna etwas angetrunken.
Nach der Feier war Tom ziemlich blau und nahm lieber ein Taxi.