
das Ansinnen
Eine Forderung, ein Vorschlag oder ein Wunsch, der als unangebracht, unverschämt oder zumutend empfunden wird.
Ihr Ansinnen, dass ich am Wochenende unbezahlt arbeite, habe ich entschieden zurückgewiesen.
Ansinnen
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Eine Forderung, ein Vorschlag oder ein Wunsch, der als unangebracht, unverschämt oder zumutend empfunden wird.
Ihr Ansinnen, dass ich am Wochenende unbezahlt arbeite, habe ich entschieden zurückgewiesen.
„Ansinnen“ ist ein Wort der gehobenen, formellen Sprache. Es hat immer eine negative Konnotation und beschreibt einen Wunsch oder Vorschlag, den man als unverschämt oder unangemessen empfindet.
Sein Ansinnen, ich solle für seinen Fehler die Verantwortung übernehmen, war eine Frechheit.
Der Inhalt des unverschämten Wunsches wird oft durch einen Nebensatz mit „dass“ oder eine Infinitivkonstruktion mit „zu“ erklärt. Die Struktur ist: „das Ansinnen, dass ...“ oder „das Ansinnen, zu ...“.
Das Ansinnen, auch am Feiertag zu arbeiten, stieß auf großen Widerstand.
Da ein „Ansinnen“ negativ ist, wird es oft mit Verben des Ablehnens wie „zurückweisen“, „ablehnen“ oder „sich widersetzen“ kombiniert. Typische Adjektive sind „unverschämt“, „inakzeptabel“ oder „absurd“.
Der Betriebsrat wies das Ansinnen der Geschäftsführung entschieden zurück.
Beide Wörter können einen Wunsch oder eine Bitte bezeichnen, die jemand vorträgt. Ein Anliegen klingt grundsätzlich neutral und beschreibt das persönliche Interesse oder die Sorge. Ein Ansinnen wird dagegen als unangebracht, unverschämt oder zumutend bewertet; bei einer neutralen Bitte passt daher „Anliegen“.

Der Vermieter wies das Ansinnen der Mieterin, monatelang keine Miete zu zahlen, zurück.
Die Mieterin brachte ihr Anliegen freundlich beim Vermieter vor.