die Zumutung
Eine unzumutbare, unverschämte oder überzogene Forderung oder Erwartung an eine Person. Etwas, das als Belästigung oder große Belastung empfunden wird.
Es ist eine Zumutung, dass wir am Wochenende unbezahlt arbeiten sollen.

Zumutung
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Eine unzumutbare, unverschämte oder überzogene Forderung oder Erwartung an eine Person. Etwas, das als Belästigung oder große Belastung empfunden wird.
Es ist eine Zumutung, dass wir am Wochenende unbezahlt arbeiten sollen.

„Die Zumutung“ leitet sich vom Verb „zumuten“ ab. Die Konstruktion lautet: „jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) zumuten“. Es bedeutet, von jemandem etwas Unangenehmes oder Schwieriges zu verlangen.
Man kann den Anwohnern diesen Lärm nicht länger zumuten.
Das Wort wird oft in Sätzen mit „sein“ verwendet, um eine Situation zu bewerten. Mit der Präposition „für“ kann man die Person nennen, die betroffen ist.
Diese ständigen Überstunden sind eine Zumutung für alle Mitarbeiter.
Um die Empörung zu verstärken, wird „Zumutung“ oft mit Adjektiven wie „absolute“, „reine“ oder „unverschämte“ kombiniert.
Dass der Zug einfach ausfällt, ist eine absolute Zumutung!
„Zumutung“ ist ein starkes, emotionales Wort. Man benutzt es, um auszudrücken, dass man etwas als extrem störend, belastend oder unverschämt empfindet.
Der Lärm von der Baustelle ist eine einzige Zumutung.
„der Anspruch“ und „die Zumutung“ haben beide mit Forderungen oder Erwartungen zu tun. „Anspruch“ kann neutral oder positiv sein: Man hat ein Recht auf etwas oder stellt hohe Erwartungen an Qualität. „Zumutung“ ist dagegen negativ. Sie meint eine Forderung oder Situation, die zu viel ist und als unfair oder belastend empfunden wird. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide ausdrücken, dass jemand etwas von einer Person erwartet. Wichtig ist der Ton: Ein Anspruch kann berechtigt sein, eine Zumutung klingt fast immer wie Kritik.

Drei Überstunden ohne Pause sind für das Team eine Zumutung.
Nach sechs Monaten Arbeit hat sie Anspruch auf Urlaub.