der Antikörper
Ein vom Immunsystem produzierter Eiweißstoff, der gezielt Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien erkennt und bei deren Bekämpfung hilft.
Nach einer durchgemachten Infektion hat man oft Antikörper im Blut.

Antikörper
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Ein vom Immunsystem produzierter Eiweißstoff, der gezielt Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien erkennt und bei deren Bekämpfung hilft.
Nach einer durchgemachten Infektion hat man oft Antikörper im Blut.

Das Wort setzt sich aus dem Präfix „Anti-“ (griechisch für „gegen“) und „Körper“ zusammen. Ein Antikörper ist also wörtlich etwas, das „gegen“ fremde Körper (wie Viren) im eigenen Körper wirkt.
Das Immunsystem bildet Antikörper, um Infektionen zu bekämpfen.
Im Zusammenhang mit „Antikörper“ werden oft bestimmte Verben verwendet. Der Körper kann Antikörper „bilden“ oder „produzieren“, eine Person kann Antikörper „haben“ und ein Test kann sie „nachweisen“.
Der Test hat gezeigt, dass ich keine Antikörper habe.
Obwohl „Antikörper“ ein Fachbegriff aus der Medizin ist, wird er sehr häufig in der Alltagssprache verwendet, besonders wenn es um Krankheiten, Impfungen und das Immunsystem geht.
In den Nachrichten wurde über die Entwicklung von Antikörpern berichtet.
„das Antibiotikum“ und „der Antikörper“ haben beide mit der Bekämpfung von Krankheitserregern zu tun, sind aber nicht dasselbe. Ein Antibiotikum ist ein Medikament, das man gegen bakterielle Infektionen bekommt. Ein Antikörper ist ein Stoff, den das Immunsystem selbst bildet, um Krankheitserreger zu erkennen und zu bekämpfen. Lernende können die Wörter wegen „Anti-“ und wegen des medizinischen Zusammenhangs verwechseln. Wichtig ist: Ein Antibiotikum nimmt man ein; Antikörper bildet der Körper.

Im Bluttest konnte das Labor Antikörper gegen den Erreger nachweisen.
Nach der Untersuchung verschrieb die Ärztin ein Antibiotikum gegen die Infektion.