
der Arme
Eine Person, die einem leidtut, weil sie leidet, Pech hat oder in einer schwierigen Situation ist.
Der Arme liegt ausgerechnet an seinem Geburtstag krank im Bett.
Arme
die Arme, die Armen
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Eine Person, die einem leidtut, weil sie leidet, Pech hat oder in einer schwierigen Situation ist.
Der Arme liegt ausgerechnet an seinem Geburtstag krank im Bett.

Eine Person, die sehr wenig Geld und Besitz hat und deshalb oft nicht genug zum Leben hat. Im Plural bezeichnet das Wort Personen aller Geschlechter, die in Armut leben.
Die Kluft zwischen den Reichen und den Armen wird immer größer.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Armen |
| Genitiv | der Armen |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Arme | die Armen |
| Akkusativ | die Arme | die Armen |
| Dativ | der Armen | den Armen |
| Genitiv | der Armen | der Armen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Der Arme“ ist ein substantiviertes Adjektiv: Das Adjektiv steht mit einem Artikel ohne ein Nomen und wird deshalb großgeschrieben. Die Form kann im Satz je nach Funktion angepasst werden.
Ich kenne den Armen aus der Nachbarschaft.
Die Ärztin half dem Armen sofort.
Bei persönlichem Pech oder einer traurigen Situation zeigt der Kontext meist mitleidige Anteilnahme. Themen wie Armut, Einkommen, soziale Ungleichheit oder fehlender Besitz weisen dagegen auf die soziale Bedeutung hin.
Der Arme hat sich kurz vor der Reise das Bein gebrochen.
In der Stadt gibt es viele Arme, die keine bezahlbare Wohnung finden.
In dieser Bedeutung kann „der Arme“ auch als selbstständiger Ausruf stehen. Der Ausdruck zeigt dann oft spontan Mitleid oder Anteilnahme und kann sich auf eine konkrete männliche oder weibliche Person beziehen; bei einer Frau heißt es „die Arme“.
„Der Arme!“ – Er muss schon wieder allein im Krankenhaus bleiben.
In der Bedeutung von Armut steht „der Arme“ häufig in Texten über soziale Probleme und Lebensbedingungen. Typische Verbindungen sind „Arme unterstützen“, „Arme benachteiligen“ und „die Zahl der Armen steigt“.
Viele Organisationen unterstützen Arme mit kostenlosen Mahlzeiten.