die Aue
Eine Wiesenlandschaft in der Niederung eines Flusses oder Baches, die oft als Weideland genutzt wird und durch periodische Überschwemmungen geprägt sein kann.
Im Frühling verwandelt sich die Aue in ein Meer aus blühenden Wildblumen.

Aue
Loading your saved state.
Eine Wiesenlandschaft in der Niederung eines Flusses oder Baches, die oft als Weideland genutzt wird und durch periodische Überschwemmungen geprägt sein kann.
Im Frühling verwandelt sich die Aue in ein Meer aus blühenden Wildblumen.

Der Bestandteil „-aue“ ist häufig in deutschen Orts- und Landschaftsnamen zu finden. Wenn Sie einen Namen wie „Gronauaue“ oder „Fulda-Aue“ sehen, wissen Sie, dass es sich um eine flussnahe Landschaft handelt.
Der Nationalpark Donau-Auen schützt eine der letzten großen Flussauenlandschaften Europas.
Eine Aue befindet sich immer in der Nähe eines Flusses oder Baches. Das prägende Merkmal ist die Nähe zum Wasser und die damit verbundene, oft feuchte und fruchtbare Wiesenlandschaft.
Nach dem starken Regen war die ganze Aue überflutet.
Typische Beschreibungen sind „grüne Aue“, „blühende Aue“ oder „weite Aue“. Oft wird beschrieben, wie man sich dort bewegt, zum Beispiel „durch die Aue wandern“ oder „in der Aue spazieren gehen“.
Wir sind am Wochenende durch die weiten Auen gewandert.
„Wiese“ und „Aue“ können beide grüne Flächen mit Gras sein. „Wiese“ ist das allgemeinere Wort für eine Grasfläche mit Kräutern, oft auf dem Land. „Aue“ ist genauer: Sie liegt in der Niederung eines Flusses oder Baches und kann manchmal überschwemmt werden. Deshalb klingt „Aue“ stärker nach Landschaft oder Naturbeschreibung. Man kann die Wörter verwechseln, weil eine Aue oft wie eine Wiese aussieht. Wenn die Lage am Wasser wichtig ist, ist „Aue“ genauer; sonst passt meist „Wiese“.

Nach dem Regen stand das Wasser in der Aue neben dem Fluss.
Am Wochenende machen wir ein Picknick auf der Wiese am Waldrand.