
aufleben
Nach einer Phase der Müdigkeit, Traurigkeit oder Inaktivität wieder lebhafter, energischer oder fröhlicher werden.
Nach einer Tasse Kaffee ist sie am Nachmittag richtig aufgelebt.
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Nach einer Phase der Müdigkeit, Traurigkeit oder Inaktivität wieder lebhafter, energischer oder fröhlicher werden.
Nach einer Tasse Kaffee ist sie am Nachmittag richtig aufgelebt.

Wieder aktuell, spürbar oder präsent werden. Bezieht sich oft auf Erinnerungen, Traditionen oder Gefühle.
Bei dem Klassentreffen lebten die alten Zeiten und viele Erinnerungen wieder auf.
„Aufleben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht im Hauptsatz am Ende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Im Urlaub lebt sie immer richtig auf.
Das Perfekt von „aufleben“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Veränderung des Zustands beschreibt (von müde zu munter, von vergessen zu präsent).
Nach dem Mittagsschlaf ist der Kleine wieder richtig aufgelebt.
In dieser Bedeutung bezieht sich „aufleben“ fast immer auf Personen oder manchmal auch Tiere, die wieder Energie oder Lebensfreude zeigen. Typische Auslöser sind Kaffee, Musik, gutes Wetter oder nette Gesellschaft.
In der Sonne schien selbst die alte Katze wieder aufzuleben.
Diese Bedeutung wird für abstrakte Dinge verwendet, die wieder aktuell werden. Das Subjekt ist hier nie eine Person, sondern z.B. „Erinnerungen“, „Traditionen“, „eine Mode“ oder „alte Zeiten“.
In den letzten Jahren ist die Mode der 90er wieder aufgelebt.
Bei Gefühlen oder Erinnerungen können erwachen und aufleben beide passen. Erwachen hebt ihr Einsetzen aus einem ruhenden Zustand hervor. Aufleben betont deutlicher, dass etwas früher schon vorhanden war und nun wieder lebendig, spürbar oder präsent wird.

Beim Hören des alten Liedes lebte in ihr die Erinnerung an den Sommer wieder auf.
Beim Hören des alten Liedes erwachte in ihr die Erinnerung an den Sommer.