
ausdienen
Für einen Gegenstand: nicht mehr verwendet werden, weil er alt, verbraucht oder durch etwas Besseres ersetzt wurde.
Mein altes Handy hat nach fünf Jahren endgültig ausgedient.
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Für einen Gegenstand: nicht mehr verwendet werden, weil er alt, verbraucht oder durch etwas Besseres ersetzt wurde.
Mein altes Handy hat nach fünf Jahren endgültig ausgedient.

Für eine Person: den Dienst, insbesondere den Militärdienst, beenden oder in den Ruhestand gehen.
Nach vierzig Dienstjahren hat der alte Kommissar nun ausgedient.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „aus“ und dem Verb „dienen“ zusammen. „Aus“ signalisiert hier ein Ende oder eine Vollendung, also bedeutet „ausdienen“ wörtlich „zu Ende dienen“.
Nach 20 Jahren hat die alte Waschmaschine nun ausgedient.
„Ausdienen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „aus“ am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt.
Dieses Werkzeug dient bald aus.
Das Perfekt von „ausdienen“ wird immer mit dem Hilfsverb „haben“ gebildet. Das Subjekt des Satzes ist die Person oder der Gegenstand, der nicht mehr gebraucht wird.
Der alte Computer hat bei uns schon lange ausgedient.
Man erkennt am Subjekt des Satzes, welche Bedeutung gemeint ist. Handelt es sich um einen Gegenstand (z.B. ein Gerät, ein Möbelstück), bedeutet es, dass dieser verbraucht ist. Handelt es sich um eine Person, beendet diese ihren Dienst.
Die Winterreifen haben nach dieser Saison endgültig ausgedient.