ausdienen
Für einen Gegenstand: nicht mehr verwendet werden, weil er alt, verbraucht oder durch etwas Besseres ersetzt wurde.
Mein altes Handy hat nach fünf Jahren endgültig ausgedient.

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Für einen Gegenstand: nicht mehr verwendet werden, weil er alt, verbraucht oder durch etwas Besseres ersetzt wurde.
Mein altes Handy hat nach fünf Jahren endgültig ausgedient.

Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „aus“ und dem Verb „dienen“ zusammen. „Aus“ signalisiert hier ein Ende oder eine Vollendung, also bedeutet „ausdienen“ wörtlich „zu Ende dienen“.
Nach 20 Jahren hat die alte Waschmaschine nun ausgedient.
„Ausdienen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „aus“ am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt.
Dieses Werkzeug dient bald aus.
Das Perfekt von „ausdienen“ wird immer mit dem Hilfsverb „haben“ gebildet. Das Subjekt des Satzes ist die Person oder der Gegenstand, der nicht mehr gebraucht wird.
Der alte Computer hat bei uns schon lange ausgedient.
Man erkennt am Subjekt des Satzes, welche Bedeutung gemeint ist. Handelt es sich um einen Gegenstand (z.B. ein Gerät, ein Möbelstück), bedeutet es, dass dieser verbraucht ist. Handelt es sich um eine Person, beendet diese ihren Dienst.
Die Winterreifen haben nach dieser Saison endgültig ausgedient.
„dienen“ und „ausdienen“ sehen ähnlich aus, bedeuten aber nicht dasselbe. „dienen“ beschreibt, dass jemand oder etwas eine Aufgabe erfüllt, nützlich ist oder im Militär Dienst leistet. „ausdienen“ bedeutet, dass diese Zeit oder Funktion zu Ende ist. Bei Gegenständen heißt es oft: Sie werden nicht mehr benutzt, weil sie alt oder ersetzt sind. Bei Personen kann es bedeuten, dass jemand seinen Dienst beendet hat. Verwechseln kann man die Wörter wegen der gemeinsamen Form. Wichtig ist der Anfang „aus-“: Er zeigt hier das Ende oder den Abschluss des Dienens.

Diese Maschine hat ausgedient und wird nächste Woche ersetzt.
Der alte Tisch dient in der Werkstatt noch als Arbeitsfläche.