ausfindig machen
Jemanden oder etwas finden oder aufspüren, der oder das versteckt, verloren oder unbekannt war. Diese Wendung wird fast immer zusammen verwendet.
Die Polizei konnte den Täter nach langer Suche ausfindig machen.

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Jemanden oder etwas finden oder aufspüren, der oder das versteckt, verloren oder unbekannt war. Diese Wendung wird fast immer zusammen verwendet.
Die Polizei konnte den Täter nach langer Suche ausfindig machen.

Das Adverb „ausfindig“ ist eng mit dem Verb „finden“ verwandt. Es beschreibt das Ergebnis einer erfolgreichen Suche, bei der etwas Verborgenes oder Verlorenes aufgespürt wird.
Es war nicht leicht, seine neue Adresse ausfindig zu machen.
„Ausfindig“ wird fast ausschließlich in der festen Wendung „jemanden/etwas ausfindig machen“ verwendet. Die Wendung bedeutet, jemanden oder etwas durch gezieltes Suchen zu finden.
Die Journalistin konnte den geheimen Informanten ausfindig machen.
In der Wendung „ausfindig machen“ verhält sich „ausfindig“ im Satz wie eine trennbare Vorsilbe. Es steht im Hauptsatz am Ende und im Perfekt direkt vor „gemacht“.
Der Detektiv macht den Zeugen ausfindig.
„finden“ und „ausfindig machen“ haben beide mit dem Entdecken von Personen oder Dingen zu tun. „finden“ ist das normale Wort und passt in fast allen Alltagssituationen. „ausfindig machen“ benutzt man, wenn etwas oder jemand nicht leicht zu finden ist, zum Beispiel weil die Adresse unbekannt ist oder eine Person verschwunden ist. Die Wendung klingt gezielter und etwas formeller. Lernende können sie verwechseln, weil das Ergebnis ähnlich ist. Der Unterschied liegt im Weg dorthin: „finden“ kann einfach passieren, „ausfindig machen“ betont die gezielte Suche.

Nach dem Gespräch machte er die Adresse des alten Hotels ausfindig.
Im Park findet Ali eine Sonnenbrille auf der Bank.