ausklingen
Auf eine ruhige und angenehme Weise allmählich zu Ende gehen. Oft in der Wendung „etwas ausklingen lassen“ verwendet.
Wir haben den Abend gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

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Auf eine ruhige und angenehme Weise allmählich zu Ende gehen. Oft in der Wendung „etwas ausklingen lassen“ verwendet.
Wir haben den Abend gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

„Ausklingen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Der Applaus klang nur langsam aus.
Das Verb bildet das Perfekt mit „sein“, wenn es beschreibt, dass etwas von selbst endet (z.B. ein Ton). In der festen Wendung „etwas ausklingen lassen“ wird das Perfekt jedoch mit „haben“ gebildet.
Der letzte Ton der Symphonie ist gerade ausgeklungen.
Besonders häufig ist die Wendung „etwas ausklingen lassen“. Sie bedeutet, eine Aktivität oder einen Tag bewusst ruhig und angenehm zu beenden. Das „etwas“ ist dabei meist ein Akkusativobjekt wie „den Abend“, „den Tag“ oder „das Fest“.
Lass uns den Abend mit einem Film auf dem Sofa ausklingen lassen.
Diese Bedeutung bezieht sich fast immer auf Töne, Musik oder Geräusche, die allmählich verklingen. Typische Subjekte sind „die Musik“, „die Glocken“, „der Applaus“ oder „das Lachen“.
Nach dem Konzert klang der Beifall noch minutenlang aus.
„beginnen“ und „ausklingen“ stehen in einem Gegensatz. „beginnen“ beschreibt den Anfang von etwas: Eine Handlung, ein Termin oder ein Ereignis startet. „ausklingen“ beschreibt dagegen das langsame Ende. Es klingt nicht plötzlich oder hart, sondern ruhig und allmählich. Man kann einen Abend, ein Treffen oder auch einen Ton ausklingen lassen. Praktisch gesagt: „beginnen“ passt zum Start, „ausklingen“ zum ruhigen Schluss.

Am Wochenende lassen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.
Elif beginnt vor dem Termin noch schnell mit ihren Notizen.