
ballen
Etwas zu einer kugeligen oder kompakten Masse formen, indem man es zusammendrückt oder zusammenlegt.
Sie ballte das Papier zu einer Kugel.
ballen – ballte – hat geballt
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Etwas zu einer kugeligen oder kompakten Masse formen, indem man es zusammendrückt oder zusammenlegt.
Sie ballte das Papier zu einer Kugel.

Die Finger fest in die Handfläche drücken und die Hand zu einer Faust schließen.
Vor Wut ballte er die Faust.

Sich zu einer dichten, kompakten Masse zusammenziehen oder ansammeln; dies sagt man besonders von Wolken, Rauch oder Menschenmengen.
Über dem Tal ballten sich dunkle Wolken.
| ich | balle |
|---|---|
| du | ballst |
| er/sie/es | ballt |
| wir | ballen |
| ihr | ballt |
| sie | ballen |
| ich | ballte |
|---|---|
| du | balltest |
| er/sie/es | ballte |
| wir | ballten |
| ihr | balltet |
| sie | ballten |
| ich | habe geballt |
|---|---|
| du | hast geballt |
| er/sie/es | hat geballt |
| wir | haben geballt |
| ihr | habt geballt |
| sie | haben geballt |
| du | balle! ball! |
|---|---|
| ihr | ballt! |
| Sie | ballen Sie! |
| ich | hatte geballt |
|---|---|
| du | hattest geballt |
| er/sie/es | hatte geballt |
| wir | hatten geballt |
| ihr | hattet geballt |
| sie | hatten geballt |
| ich | werde ballen |
|---|---|
| du | wirst ballen |
| er/sie/es | wird ballen |
| wir | werden ballen |
| ihr | werdet ballen |
| sie | werden ballen |
| ich | balle |
|---|---|
| du | ballest |
| er/sie/es | balle |
| wir | ballen |
| ihr | ballet |
| sie | ballen |
Für die indirekte Rede.
| ich | ballte |
|---|---|
| du | balltest |
| er/sie/es | ballte |
| wir | ballten |
| ihr | balltet |
| sie | ballten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | ballen |
|---|---|
| mit zu | zu ballen |
| Partizip I | ballend |
| Partizip II | geballt |
Das typische Muster lautet „etwas zu etwas ballen“. Das Material steht im Akkusativ; die entstehende Form folgt nach „zu“ im Dativ.
Das Kind ballte den Schnee zu einer festen Kugel.
Die Verbindung „die Faust ballen“ wird häufig mit „vor Wut“, „vor Zorn“ oder „drohend“ verwendet. Damit wird die Handbewegung als Ausdruck eines Gefühls oder als Drohung beschrieben.
Als er die Beleidigung hörte, ballte er vor Zorn die Fäuste.
„Die Faust in der Tasche ballen“ wird auch bildlich verwendet: Man ärgert sich, zeigt seinen Ärger aber nicht offen. Die Wendung beschreibt häufig unterdrückte Wut gegenüber jemandem, gegen den man sich nicht wehren kann oder will.
Während der Chef ihm die Schuld gab, ballte er nur die Faust in der Tasche.
Wenn sich Wolken, Rauch oder Menschen von selbst zu einer dichten Masse sammeln, verwendet man „sich ballen“. Die Dinge oder Personen, die sich sammeln, bilden das Subjekt; ein zusätzliches Akkusativobjekt steht dabei nicht.
Vor dem Eingang ballten sich die Menschen, weil die Türen noch geschlossen waren.