Eine männliche Person, die eine kaufmännische Ausbildung im Bankwesen absolviert hat und beruflich bei einer Bank oder einem anderen Kreditinstitut tätig ist. Die weibliche Form ist die Bankkauffrau.
beispiel
Der Bankkaufmann hat uns kompetent zu unserer Geldanlage beraten.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses Wort ist eine Zusammensetzung aus „Bank“ und „Kaufmann“. Ein „Kaufmann“ ist eine Person, die im Handel tätig ist – hier also speziell im Bankgeschäft.
BEISPIEL
Als Bankkaufmann muss man gut mit Zahlen umgehen können.
Kontext: Berufsbezeichnung
„Bankkaufmann“ ist eine offizielle Berufsbezeichnung in Deutschland. Sie setzt eine abgeschlossene, meist dreijährige Berufsausbildung voraus.
BEISPIEL
Nach dem Abitur möchte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau machen.
Typische Verbindungen
Häufige Wendungen sind „eine Ausbildung zum Bankkaufmann machen“ oder „als Bankkaufmann arbeiten“.
BEISPIEL
Er arbeitet seit zehn Jahren als Bankkaufmann bei der Sparkasse.
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Bankkaufmann vs Kaufmann
„der Kaufmann“ und „der Bankkaufmann“ sehen ähnlich aus und können deshalb leicht verwechselt werden. „Kaufmann“ ist der allgemeine Begriff für eine Person, die im Handel oder in kaufmännischen Aufgaben arbeitet. „Bankkaufmann“ ist viel spezieller: Er hat eine kaufmännische Ausbildung im Bankwesen und arbeitet bei einer Bank oder einem Kreditinstitut. Ein Bankkaufmann ist also eine besondere Art von Kaufmann, aber nicht jeder Kaufmann arbeitet in einer Bank. Wenn es um Konten, Kredite oder Beratung in der Bank geht, ist „Bankkaufmann“ richtig.
Bankkaufmann
Nach dem Gespräch erklärt der Bankkaufmann dem Kunden die Bedingungen für den Kredit.
Kaufmann
Der Kaufmann verhandelt mit einem Lieferanten über bessere Preise.