die Bausubstanz
Die Gesamtheit der materiellen und strukturellen Bestandteile eines Bauwerks, die dessen Zustand, Stabilität und Wert bestimmen.
Das alte Fachwerkhaus hat eine erstaunlich gut erhaltene Bausubstanz.

Bausubstanz
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Die Gesamtheit der materiellen und strukturellen Bestandteile eines Bauwerks, die dessen Zustand, Stabilität und Wert bestimmen.
Das alte Fachwerkhaus hat eine erstaunlich gut erhaltene Bausubstanz.

Das Wort setzt sich aus „Bau“ (von bauen) und „Substanz“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich die materielle Substanz eines Bauwerks.
Die Substanz dieses alten Holzes ist noch sehr gut.
„Bausubstanz“ ist ein Fachbegriff aus der Architektur, dem Bauwesen und der Immobilienbranche. Im alltäglichen Gespräch über ein Haus würde man eher einfach vom „Zustand des Hauses“ sprechen.
Ein Gutachter prüft die Bausubstanz vor dem Kauf eines Hauses.
Häufig wird die Qualität der Bausubstanz mit Adjektiven beschrieben, z.B. „eine gute/schlechte Bausubstanz“. Typische Verben sind „die Bausubstanz erhalten“, „prüfen“ oder „sanieren“.
Viele alte Gebäude in der Innenstadt haben eine marode Bausubstanz.
„die Substanz“ und „die Bausubstanz“ können beide mit dem inneren Zustand oder dem Kern von etwas zu tun haben. „Substanz“ ist aber viel allgemeiner und kann auch den wesentlichen Inhalt eines Arguments, Textes oder Gebäudes meinen. „Bausubstanz“ benutzt man nur bei Gebäuden. Damit meint man die materiellen und tragenden Teile eines Hauses, die seinen Zustand und Wert bestimmen. Die Wörter können verwechselt werden, weil „Bausubstanz“ das Wort „Substanz“ enthält. Wenn es konkret um den Zustand eines Gebäudes geht, ist „Bausubstanz“ genauer.

Nach dem Wasserschaden muss ein Fachmann die Bausubstanz prüfen.
Bei der alten Mauer ist noch genug Substanz vorhanden, um sie zu erhalten.