die Bauwirtschaft
Der gesamte Wirtschaftszweig, der sich mit der Planung, Errichtung, Instandhaltung und dem Abriss von Bauwerken aller Art beschäftigt.
Die Bauwirtschaft ist ein wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung eines Landes.

Bauwirtschaft
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Der gesamte Wirtschaftszweig, der sich mit der Planung, Errichtung, Instandhaltung und dem Abriss von Bauwerken aller Art beschäftigt.
Die Bauwirtschaft ist ein wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung eines Landes.

„Bauwirtschaft“ setzt sich zusammen aus „der Bau“ (von „bauen“) und „die Wirtschaft“. Das „s“ in der Mitte ist ein Fugen-s, das die beiden Wortteile verbindet.
Die Bauwirtschaft umfasst alle Unternehmen, die Gebäude errichten oder sanieren.
Dieses Wort gehört zur Fach- und Schriftsprache, besonders in den Bereichen Wirtschaft und Politik. Es beschreibt den gesamten Sektor, nicht eine einzelne Baustelle.
In den Nachrichten wurde über die aktuelle Lage der Bauwirtschaft berichtet.
Häufige Formulierungen sind „die Bauwirtschaft boomt“, „die Bauwirtschaft steckt in der Krise“ oder „die Bauwirtschaft ist ein wichtiger Arbeitgeber“.
Steigende Zinsen können die Bauwirtschaft schwächen.
„das Bauwesen“ und „die Bauwirtschaft“ bezeichnen beide den großen Bereich rund um Bauwerke. Der Unterschied liegt im Blickwinkel. „Bauwesen“ klingt fachlich und umfasst auch Technik, Planung, Vorschriften und den Unterhalt von Bauwerken. „Bauwirtschaft“ betont stärker die wirtschaftliche Seite: Firmen, Aufträge, Preise, Arbeitsplätze und Umsatz. Die Wörter können leicht verwechselt werden, weil sie oft über ähnliche Themen sprechen. Wenn es um das Bauen als Fachgebiet geht, passt „Bauwesen“ besser. Wenn es um Markt, Branche und Geld geht, ist „Bauwirtschaft“ genauer.

Wegen der hohen Materialpreise steht die Bauwirtschaft unter Druck.
Mein Bruder studiert Bauwesen und lernt viel über Brücken und Straßen.