sich bedanken
Seinen Dank für etwas ausdrücken; jemandem sagen, dass man für eine Hilfe, ein Geschenk oder eine Freundlichkeit dankbar ist.
Ich wollte mich noch einmal herzlich für Ihre Hilfe bedanken.

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Seinen Dank für etwas ausdrücken; jemandem sagen, dass man für eine Hilfe, ein Geschenk oder eine Freundlichkeit dankbar ist.
Ich wollte mich noch einmal herzlich für Ihre Hilfe bedanken.

Das Verb „bedanken“ ist reflexiv und wird immer mit einem Reflexivpronomen (mich, dich, sich, uns, euch) verwendet. Dieses Pronomen muss immer zum Subjekt des Satzes passen.
Ich bedanke mich für die Einladung.
Das Verb hat eine feste Struktur: Man bedankt sich „bei“ einer Person (Dativ) „für“ eine Sache (Akkusativ). Beide Präpositionen sind für einen vollständigen Satz oft notwendig.
Er bedankt sich bei seiner Kollegin für die Unterstützung.
Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Zeitformen und Satztypen fest mit dem Verbstamm „danken“ verbunden.
Sie bedankte sich mit einem Lächeln.
In der Umgangssprache kann „Na, da bedanke ich mich!“ eine ironische Art sein, ein unangenehmes Angebot abzulehnen. Der Tonfall macht hier die Bedeutung klar.
Noch mehr Arbeit für das gleiche Geld? Da bedanke ich mich aber.
„verzichten“ und „sich bedanken“ können in einer besonderen umgangssprachlichen Bedeutung beide ausdrücken, dass man etwas nicht will. „verzichten“ ist neutral und klar: Man entscheidet sich freiwillig gegen etwas. „Sich bedanken“ bedeutet normalerweise Dank sagen, aber ironisch kann es heißen: Das möchte ich auf keinen Fall. Diese ironische Verwendung passt eher in gesprochene Sprache und klingt oft ablehnend oder genervt. In normalen oder formellen Situationen ist „verzichten auf“ genauer und sicherer.

Bei so viel Streit bedanke ich mich und bleibe lieber zu Hause.
In der Pause verzichtet er wegen des Wetters auf den Spaziergang.