behutsam
Auf eine sehr vorsichtige, sanfte und rücksichtsvolle Art und Weise handelnd, um nichts zu beschädigen oder niemanden zu verletzen.
Er legte das schlafende Baby behutsam in sein Bettchen.

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Auf eine sehr vorsichtige, sanfte und rücksichtsvolle Art und Weise handelnd, um nichts zu beschädigen oder niemanden zu verletzen.
Er legte das schlafende Baby behutsam in sein Bettchen.

Das Wort leitet sich vom alten deutschen Wort „Hut“ im Sinne von „Schutz, Obhut, Fürsorge“ ab. „Behutsam“ bedeutet also wörtlich „voller Fürsorge“ oder „schützend“.
Die Mutter wachte behutsam über den Schlaf ihres Kindes.
Obwohl es ein Adjektiv ist, wird „behutsam“ sehr oft als Adverb verwendet. Es beschreibt dann, auf welche Art und Weise eine Handlung ausgeführt wird.
Sie öffnete behutsam die alte, zerbrechliche Vase.
„Behutsam“ wird oft mit Verben kombiniert, die eine vorsichtige Handlung beschreiben. Typisch sind: „behutsam mit etwas umgehen“, „etwas behutsam anfassen“, „etwas behutsam ablegen“ oder „behutsam sprechen“.
Der Arzt erklärte dem Patienten behutsam die Diagnose.
„leise“ und „behutsam“ können beide eine sanfte Art beschreiben. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: „leise“ betont, dass etwas kaum hörbar oder kaum merklich geschieht. „behutsam“ betont, dass jemand vorsichtig und rücksichtsvoll handelt, damit nichts kaputtgeht oder niemand verletzt wird. Bei Geräuschen ist „leise“ natürlicher. Wenn die vorsichtige Handlung wichtig ist, passt „behutsam“ besser.

Der Arzt nahm den Verband behutsam ab.
Lisa öffnete die Tür leise, weil das Kind schon schlief.