
beisammen
An einem Ort versammelt; zusammen. Drückt aus, dass eine Gruppe von Personen oder Dingen sich gemeinsam an einem Platz befindet.
An den Feiertagen ist endlich wieder die ganze Familie beisammen.
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An einem Ort versammelt; zusammen. Drückt aus, dass eine Gruppe von Personen oder Dingen sich gemeinsam an einem Platz befindet.
An den Feiertagen ist endlich wieder die ganze Familie beisammen.

Umgangssprachliche Wendung, die bedeutet, dass jemand geistig nicht klar, verwirrt oder ein wenig verrückt ist.
Wer bei diesem Unwetter freiwillig nach draußen geht, ist doch nicht ganz beisammen.
Das Wort besteht aus „bei“ und „sammen“. Der zweite Teil ist eine alte Form, die mit „sammeln“ und „zusammen“ verwandt ist. Es beschreibt also den Zustand, an einem Ort versammelt zu sein.
Nach langer Zeit saßen die alten Freunde wieder gemütlich beisammen.
Als Adverb steht „beisammen“ meist am Ende eines Satzes oder Teilsatzes. Es wird sehr häufig mit den Verben „sein“, „sitzen“ oder „haben“ kombiniert.
Es ist schön, euch alle hier beisammen zu haben.
Der Ausdruck „nicht ganz beisammen sein“ ist eine feste umgangssprachliche Wendung. Sie wird immer in dieser Form verwendet, um auszudrücken, dass jemand verrückt oder unvernünftig handelt.
Er will ohne Jacke bei null Grad rausgehen? Der ist doch nicht ganz beisammen!
Für mehrere Personen an einem Ort sind zusammen und beisammen beide möglich. Beisammen hebt die gemeinsame Anwesenheit an einem Platz hervor, während zusammen auch eine allgemeine Verbindung oder ein gemeinsames Handeln meinen kann. Verwende beisammen, wenn die versammelte Gruppe im Mittelpunkt steht.

Am Abend sind wir alle im Garten beisammen.
Am Abend sitzen wir alle zusammen im Garten.