beisammen
An einem Ort versammelt; zusammen. Drückt aus, dass eine Gruppe von Personen oder Dingen sich gemeinsam an einem Platz befindet.
An den Feiertagen ist endlich wieder die ganze Familie beisammen.

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An einem Ort versammelt; zusammen. Drückt aus, dass eine Gruppe von Personen oder Dingen sich gemeinsam an einem Platz befindet.
An den Feiertagen ist endlich wieder die ganze Familie beisammen.

Das Wort besteht aus „bei“ und „sammen“. Der zweite Teil ist eine alte Form, die mit „sammeln“ und „zusammen“ verwandt ist. Es beschreibt also den Zustand, an einem Ort versammelt zu sein.
Nach langer Zeit saßen die alten Freunde wieder gemütlich beisammen.
Als Adverb steht „beisammen“ meist am Ende eines Satzes oder Teilsatzes. Es wird sehr häufig mit den Verben „sein“, „sitzen“ oder „haben“ kombiniert.
Es ist schön, euch alle hier beisammen zu haben.
Der Ausdruck „nicht ganz beisammen sein“ ist eine feste umgangssprachliche Wendung. Sie wird immer in dieser Form verwendet, um auszudrücken, dass jemand verrückt oder unvernünftig handelt.
Er will ohne Jacke bei null Grad rausgehen? Der ist doch nicht ganz beisammen!
„klar“ und „nicht ganz beisammen“ können sich beide auf den geistigen Zustand einer Person beziehen. „klar“ bedeutet dann, dass jemand bei Bewusstsein ist und vernünftig denken kann. „Nicht ganz beisammen sein“ ist eine umgangssprachliche Wendung und bedeutet, dass jemand verwirrt wirkt oder nicht vernünftig handelt. Der Gegensatz ist also: geistig wach und verständig bei „klar“, verwirrt oder seltsam bei „nicht ganz beisammen“. Die Wendung mit „beisammen“ klingt oft wertend und sollte vorsichtig benutzt werden.

Nach dem Unfall war Tom nicht ganz beisammen und stellte dieselbe Frage mehrmals.
Nach der kurzen Pause war sie wieder klar und konnte weiterarbeiten.