
beispiellos
So außergewöhnlich oder extrem, dass es dafür kein früheres Beispiel oder keinen Vergleich gibt; ohnegleichen, einzigartig.
Der Erfolg des Films war beispiellos und brach alle Kassenrekorde.
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So außergewöhnlich oder extrem, dass es dafür kein früheres Beispiel oder keinen Vergleich gibt; ohnegleichen, einzigartig.
Der Erfolg des Films war beispiellos und brach alle Kassenrekorde.
Das Wort setzt sich aus „Beispiel“ und der Endung „-los“ zusammen. Die Endung „-los“ bedeutet „ohne“, ähnlich wie „-less“ im Englischen. „Beispiellos“ bedeutet also wörtlich „ohne Beispiel“.
Die Hilfsbereitschaft der Menschen nach der Katastrophe war beispiellos.
„Beispiellos“ ist ein starkes und ausdrucksvolles Wort. Es wird verwendet, um die extreme Einzigartigkeit von etwas zu betonen, sei es positiv oder negativ. Man findet es häufiger in der Schriftsprache als im alltäglichen Gespräch.
Die Geschwindigkeit des technologischen Wandels ist in der Menschheitsgeschichte beispiellos.
Das Adjektiv beschreibt oft Substantive, die eine große Dimension haben. Typische Kombinationen sind „ein beispielloser Erfolg“, „eine beispiellose Krise“, „ein beispielloser Anstieg“ oder „eine beispiellose Karriere“.
Die Dürre führte zu einer beispiellosen Wasserknappheit in der Region.
Beide Wörter beschreiben etwas Außergewöhnliches ohne passenden Vergleich. „Einzigartig“ hebt die besondere Eigenart des Ereignisses selbst hervor, während „beispiellos“ stärker sagt, dass es dafür kein früheres Beispiel gibt. Verwende „beispiellos“, wenn der fehlende historische Vergleich wichtig ist, sonst ist „einzigartig“ meist die allgemeinere Wahl.

Die schnelle Hilfe nach dem Hochwasser war in unserer Stadt beispiellos.
Die Verbindung von Musik und Bildern machte die Veranstaltung einzigartig.